Jahresrückblick 2025: Mein (Arbeits-) Leben auf den Kopf gestellt!

Jahresrückblick 2025: Mein (Arbeits-) Leben auf den Kopf gestellt!

Wow, was für ein Jahr! 2025 hat eine echt krasse Veränderung für mich gebracht, deren Folgen ich nur sehr begrenzt absehen konnte, als ich sie im Frühling anstieß. Inspiriert durch die „Jahresrückblog“-Challenge von Judith Peters schaue ich in diesem Jahresrückblick 2025 gemeinsam mit Dir zurück. Ich teile mit Dir meine wichtigsten Lektionen und Erkenntnisse aus 2025 und wage einen kleinen Ausblick auf 2026.

Hinweis: Einen Audio-Jahresrückblick mit einer kleinen, vertieften Auswahl der hier beschriebenen Themen findest Du auch als Podcastfolge in meinem Podcast Venus Codes. Du findest die Folge auf Spotify (siehe Vorschauplayer unten) sowie bei Apple Podcasts. Viel Freude damit!

Meine Themen und Highlights 2025

Mein Leben steht Kopf: Meine größte berufliche Veränderung der vergangenen 10 Jahre!

Dieses Thema ist für mich eindeutig am präsentesten, wenn ich auf mein Jahr 2025 zurückblicke: Im Mai habe ich nach 9 Jahren Vollzeitselbstständigkeit wieder einen (Teilzeit-) Job angenommen.

Diese Veränderung hat mein Leben dieses Jahr ab April/Mai unglaublich krass beeinflusst und verändert. Du wirst viele meiner Herausforderungen, Lehren und Erkenntnisse im Zusammenhang mit dieser Veränderung weiter unten in diesem Beitrag finden.

Wenn Du ausführlicher reinlesen oder reinhören möchtest, kannst Du das in den folgenden beiden Podcastfolgen bzw. Blogbeiträgen tun:

Spiegelselfie und Blumen auf meinem neuen Job-Schreibtisch an meinem ersten Arbeitstag dort.

It’s always about the people

Das hier ist kein lautes Thema. Und kein neues. Aber eins, das wir nicht vergessen sollten: Im Leben geht es letztendlich doch immer um die Menschen, die uns am Herzen liegen und denen wir am Herzen liegen.

Ich bin froh, dass ich mir seit vielen Jahren sehr bewusst darüber bin, dass Zeit mit meinen Herzensmenschen das Kostbarste in diesem Leben ist.

Das heißt nicht, dass nichts anderes zählt. Ich zum Beispiel habe einen sehr starken inneren Ruf nach beruflicher Selbstverwirklichung; freie Zeit nutze ich meistens für die Arbeit in/an meinem Business. Ich liebe diese Arbeit. Und gleichzeitig weiß ich: „Meine“ Menschen sind mir das Wichtigste in meinem Leben.

So bin ich auch dieses Jahr wieder unglaublich dankbar für jeden Moment der Verbundenheit mit meiner Nichte und meinem Neffen, meiner Schwester, meinem Mann, meinem Stiefsohn und den vielen anderen Herzensmenschen in meinem Leben.

Aua, mein Rücken… ab ins Gym!

Ich bin jetzt Pumperin 💪🏻👀 Seit September gehe ich zweimal die Woche ins Fitnessstudio. Der Anlass dafür war nicht so romantisch… Im Sommer hatte ich zweimal tagelang richtig dolle Rückenschmerzen (ISG), nachdem ich mal wieder mein Nichtchen und meinen Neffen durch die Luft gewirbelt hatte.

Kurz darauf wurde mir auf Insta eine Ad für die Fitnesssparte eines Sportvereins ausgespielt, bei dem ich im Frühling zum Probetraining Formationstanz (Du liest richtig, mehr dazu unten) gewesen war.

Das sah ich als Zeichen und vereinbarte ein Probetraining in deren Fitnessstudio.

Seitdem betreibe ich mit relativ viel Freude Krafttraining, was ich nicht erwartet hätte. Mein Verhältnis zu Fitnessstudios war bis dato noch von meiner jahrelangen Erfahrung mit ungesundem Essverhalten, von toxischen Körperbildern und durch Selbstabwertung motivierten Sport geprägt gewesen.

Es ist für mich eine komplett neue Erfahrung, auf Basis von Selbstwertschätzung und Körperannahme in die Muckibude zu gehen. Und es macht mir ziemlich viel Spaß. (Und yes, ich bin auch n bisschen in Love mit meiner bereits spürbar gestählten Oberarm- und Rumpfmuskulatur.)

Suzanne in der Umkleide im Fitnessstudio

Verschwitzt und zufrieden in der Umkleide.

P.S.: Meine ISG-Problematik kam nicht von zu wenig Muskeln, sondern vermutlich von stressbedingter Überanspannung (der Job!) in meinen Hüften/unterem Rücken. Aber dazu später mehr.

Ein Traum wird wahr: Der Stellenbosch University Choir live in Aarhus!

Für mich der beste Chor der Welt! Seit ich den Stellenbosch University Choir Ende 2019 auf YouTube entdeckt habe, war es ein großer Traum, diesen besonderen Chor mal live zu sehen.

Also zögerte ich keine Sekunde, als ich Anfang des Jahres mitbekam, dass der Chor im Juli in Aarhus auftreten würde – schließlich ist Dänemark so viel näher als Südafrika! Innerhalb weniger Minuten hatte ich mein Ticket fürs Konzert gekauft.

Im Juli ging es dann für einen Superkurztrip (insgesamt nur drei Tage!) mit unglaublich verspäteten Zügen nach Aarhus. Der Trip hat sich gelohnt. Das Konzert war ein Traum mit Gänsehaut und Tränchen. (Und viiiel zu kurz!)

Und: In Aarhus wartete ein besonderes erstes Mal auf mich. Siehe weiter unten 🙂

Der Stellenbosch University Choir auf der Bühne des „Musikhusets Aarhus“.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Nachfolgend findest Du ein paar schöne (oft alltägliche!) Momente aus meinem Jahr 2025. Es gibt darüber jeweils nicht unbedingt viel zu schreiben, aber sie gehören doch dazu und haben dieses Jahr schön gemacht. (Achtung: Der Blogbeitrag geht unter der Bildergallerie noch weiter!)

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

Ich bin stolz darauf, dass ich dieses Jahr gut auf mich geachtet habe und für mich einstehe. Das bedeutet konkret, dass ich beruflich und privat (meistens) gut auf meine Grenzen geachtet habe und im Job klar formuliert habe, wenn ich zu viel Arbeit auf dem Tisch hatte.

Ich bin stolz, dass ich in meinem Leben das priorisiere, was mir wirklich wichtig ist (nämlich bestimmte Menschen, mein Wohlbefinden und meine Berufungsarbeit).

Ich bin vielleicht nicht stolz, aber definitiv zufrieden damit, was für eine Tante ich für meine Nichte und meinen Neffen bin. Sicher nicht perfekt, aber meistens achtsam und liebevoll. Meine inzwischen ein Jahrzehnt andauernde Arbeit mit meinen eigenen Themen zahlt sich auch hier für mich spürbar aus.

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?

Mir einen Job zu suchen, war eine gute Entscheidung. Auch wenn mein neues Leben mit Business UND Job wie bereits beschrieben echt krasse Herausforderungen mit sich gebracht hat. Die finanzielle Stabilität, die ich aktuell erlebe, tut mir definitiv gut.

Eine andere gute Entscheidung war, dass meine Nichte und mein Neffe für mich nach wie vor immer vor Job und Business kommen und ich sie nicht weniger sehe als vor dem Jobstart. Darüber bin ich sehr glücklich.

Außerdem bin ich froh, dass ich wieder ein paar schöne Trips gemacht habe. Zum Beispiel nach Aarhus und Den Haag, aber auch viele kleinere wie der zu meinem aufregenden Fotoshooting in Berlin im September. Ich liebe so kleine Ausbrüche einfach sehr. (Typisch für Zwillinge!) Sie beflügeln und inspirieren mich jedes Mal wieder.

Eine weitere gute Entscheidung war es, in Programme zu investieren, die mich beruflich und/oder persönlich weiterbringen. Ich war das ganze Jahr über in einer monatlichen Supervisionsgruppe und habe mir im Oktober endlich das Jahreskreisprogramm von Mari Kennedy gegönnt, die meine Arbeit mit dem Jahreskreis schon seit vielen Jahren inspiriert. (Ein Fun Fact dazu kommt gleich beim nächsten Punkt.)

Außerdem habe ich mir eine Mastermind-Mitgliedschaft zum Thema Meta Ads gegönnt, das war auch ne richtig gute Entscheidung. Auch dazu an anderer Stelle mehr!

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

Eine bittere, aber gleichermaßen wichtige Erkenntnis über mich selbst war, wie krass ich mich noch immer unterschätze – trotz jahrelanger Bewusstseins- und Selbstwertarbeit!

Bewusst geworden ist mir diese chronische Selbstunterschätzung in meinem neuen Job. Ich hatte ja nun zehn Jahre lang keine Kolleg:innen im herkömmlichen Sinn, keine Vorgesetzten etc. Man soll sich ja nicht vergleichen, aber für mich war diese wiedergewonnene Möglichkeit des Vergleichs absolut augenöffnend.

Ich weiß, das kann jetzt in manchen Ohren arrogant klingen,* aber ich sag’s trotzdem: Ich bin ganz schön gut in dem, was ich mache. Besonders gut bin ich darin, Potenziale zu erkennen und Frauen dabei zu unterstützen, diese Potenziale zu entfalten… an sich zu glauben und ihren eigenen Weg zu gehen, mehr für sich einzustehen. Räume für Entfaltung zu halten.

Ironischerweise hat auch meine Mitgliedschaft im Jahreskreisprogramm von Mari Kennedy mir dieses Jahr gezeigt, wie unglaublich tief ich mit der Jahreskreisarbeit selbst schon gegangen bin. Und wie erfahren ich inzwischen darin bin, Räume zu halten!

Es ist nicht so, dass ich dort nichts mehr lerne. Und es geht bei der Teilnahme auch vielmehr darum, in dem transformierende Raum des Programms gehalten zu sein, als rein faktisches Wissen zu lernen. Trotzdem war es für mich ein weiterer Augenöffner, dass ich mit einer richtig guten, weisen Lehrerin in diesem Feld ziemlich auf Augenhöhe bin.

Was ich mit diesen Erkenntnissen mache, ist noch im Prozess. Aber die Erkenntnis allein war schonmal super wertvoll für mich.

(*Wir sollten uns sowieso abgewöhnen, Frauen, die zu ihren Fähigkeiten und Stärken stehen, als arrogant abzustempeln.)

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.

Zum ersten Mal… beim TV-Casting

Im März war ich, zusammen mit meinem Schwager, zum allerersten Mal bei einem TV-Casting. Wir meinten es halb ernst, halb quatschig – tragen beide eine Rampensau in uns. Wir haben uns allerdings dann doch nicht casten lassen, weil die Wartezeit viel zu lang war (und wir wahrscheinlich auch n bisschen Schiss hatten).

Wir haben dann lieber mit meinem Mann Sushi bei uns aufm Balkon gegessen, haha. Aber eine wertvolle Lektion habe ich aus diesem Tag trotzdem mitgenommen; und aus der habe ich Dir die Venus Codes Folge 137 gemacht.

Zum ersten Mal… an einem Formationstanz-Training teilgenommen

Kurz vor meinem 42. Geburtstag im Mai war ich zum ersten Mal bei einem Formationstanz-Probetraining. Inspiriert war die Aktion von Let’s Dance😅 und der großen Sehnsucht, dem Tanz wieder mehr Raum in meinem Leben zu geben, nachdem „mein“ geliebtes Tanz- und Yoga-Studio „Movenyo“ Ende 2022 geschlossen hat.

Das Training war ziemlich fordernd, hat aber auch Spaß gemacht. Leider passten aber die Trainingstermine der für mich passenden Gruppe überhaupt nicht in mein Leben, deswegen habe ich mich gegen den Tanz in dieser Form entschieden.

Doch über dieses Probetraining habe ich mein aktuelles Fitnessstudio gefunden. Vielleicht sollte es so sein!

Zum ersten Mal… alleine bei einer fremden Person zuhause übernachtet (AirBnB in Aarhus)

Ich bin schon viel gereist, alleine oder mit anderen, und habe dabei in unterschiedlichsten Unterkünften übernachtet. Aber als Alleinreisende hatte ich bis dieses Jahr noch nie bei einer fremden Person übernachtet (die dann auch selbst zuhause war).

Auch wenn ich versuche, Menschen generell Gutes zu unterstellen, fand ich die Vorstellung, alleine bei einer fremden Person zu übernachten, doch immer etwas creepy. Bei meinem Trip nach Aarhus im Juli habe ich mich dann aber aus Kostengründen (und einem kleinen bisschen Abenteuerlust) dafür entschieden.

Die Wohnung meiner Gastgeberin Penny war super gemütlich und relativ gut aufgeteilt, sodass wir beide Privatsphäre haben konnten. Zwischen meinen touristischen Aktionen saß ich immer mal wieder mit Penny auf ihrem Balkon und wir hatten teilweise recht lange und intensive Gespräche. Ein bisschen hat es mich trotzdem gestört, zu wissen, dass ich nicht so richtig alleine bin.

Es war eine spannende Erfahrung, aber ich muss ehrlich sagen: Es ist nicht meine bevorzugte Art zu übernachten und ich werde das wahrscheinlich nicht so schnell wieder machen.

Spiegelselfie im AirBnB in Aarhus

In meinem hyggeligen Zimmer im AirBnB in Aarhus.

Zum ersten Mal… Nacktbaden an einem hochfrequentierten, offiziellen FKK-Strand

Ich war zwar vorher schon ein paar Mal in meinem Leben nackt baden… hier bei uns im Kanal und an einem einsamen Strand in Irland zum Beispiel. Aber an einem richtigen FKK-Stand war ich bis dieses Jahr noch nie gewesen.

An unserem langen Wochenende in Den Haag Ende August ist meiner Freundin Tina und mir diese Idee dann in den Kopf gekommen. Ich hatte bereits vor unserem Trip angekündigt, dass ich unbedingt (!!!) in die Nordsee wollte.

Bei einer Radtour durch die Dünen landeten wir auf der Suche nach einem Café zufällig an einem FKK-Strandabschnitt. So wurde die Idee geboren, doch einfach dort baden zu gehen.

Das Erlebnis selbst fand ich unglaublich befreiend. Unten am Wasser, wo wir badeten, liefen unentwegt richtig viele Spaziergänger:innen vorbei. Und es machte mir absolut nichts aus, nackt vor denen zu stehen.

Das hat mir nochmal gezeigt, wie sehr die bewusste Körperannahme und liebevolle Zuwendung zu mir selbst in den vergangenen zehn Jahren mir geholfen hat. Ausführlich berichte ich Dir darüber in der Podcastfolge „Erkenntnis vom FKK-Stand“.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

Die wichtigste und krasseste Lektion dieses Jahr war für mich, wie schnell kapitalistische/selbstausbeuterische Muster uns wieder einholen können, auch nach jahrelanger Dekonditionierung. Auch das ist mir, wie so vieles, durch die Arbeit in meinem neuen Job bewusst geworden.

Eine weitere, daran anschließende Lektion aus diesem Jahr: Zu lernen, uns gesund abzugrenzen, ist unglaublich wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Denn egal, wie viel wir schon gegeben haben: Es wird immer noch jemanden/eine Dynamik geben, die noch mehr von uns will. Nicht umsonst sind so viele Menschen unglaublich erschöpft.

Wir können die Systeme und Dynamiken, die uns aussaugen wollen, leider nicht über Nacht zerschlagen. Aber wir können uns darin üben, uns immer und immer wieder von diesen Dynamiken abzugrenzen. Und wer das lernt, tut sich selbst einen unglaublich großen Gefallen.

(Mehr zu diesem Thema hörst Du übrigens in der Podcast-Version meines Jahresrückblicks.)

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Das wird ein kurzer Abschnitt, weil ich nicht viele Worte dazu verlieren möchte, aber ich bin unglaublich dankbar für:

  • die vielen, so unterschiedlichen Herzensmenschen in meinem Leben (nah und fern!)
  • meine Gesundheit und meinen Körper, der mir seit bald 43 Jahren so ein geborgenes, treues Zuhause ist
  • die Musik (Konzerte! Küchentänze! Dusch-Arien!) und meinen verrückten, tollen Chor, der mein Leben unglaublich bereichert
  • meinen Solo-Gesangsunterricht, der mich immer wieder in der Tiefe in Kontakt mit mir, meiner Stimme und meiner Wahrheit bringt
  • unsere gemütliche Wohnung und die tolle Hausgemeinschaft hier
  • dass ich in meinem Business nun schon so lange eine Arbeit machen darf, die mich unglaublich tief erfüllt

Was waren meine größten Herausforderungen 2025?

Meine allergrößte Herausforderung dieses Jahr war definitiv die krasse Umstellung meines Alltags durch den Start im neuen Job im Mai.

Ich habe es in dem entsprechenden Blog-Beitrag ausführlich beschrieben: Plötzlich fehlte so viel Weite in meinem Leben, die ich zehn Jahre lang kultiviert und genossen hatte. Plötzlich war da so viel Erschöpfung (in der Einarbeitungsphase)! Plötzlich war mein Leben so eng getaktet.

Bis heute ist Zeitmangel eine große Herausforderung für mich, die ich echt richtig nervig finde. Auch die Abgrenzung von Perfektionismus und internalisierten Stressdynamiken war dieses Jahr eine große Herausforderung.

Mir helfen eine klare Priorisierung (was ist mir wirklich wichtig/gerade am wichtigsten?) und immer wieder sehr bewusste innere Arbeit dabei, diese Herausforderungen zu meistern. Aber leicht ist es oft nicht. Auch für die Dinge und Menschen, die mir wirklich, wirklich wichtig sind, habe ich nicht so viel Zeit, wie ich gerne hätte.

Ich bin trotzdem im Vertrauen, dass sich das wieder finden wird und dass diese Phase in meinem Leben für mich in irgendeiner Form bedeutsam ist. Wir verstehen unsere Lern- und Entwicklungsprozesse ja bekanntlich immer erst im Nachhinein.

Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

– Meine Selbstfürsorge: Meistens habe ich trotz oder vielleicht auch gerade wegen meines sehr trubeligen Lebens echt gut für mich gesorgt.

– Tante sein 🥰

– Die Einarbeitung im neuen Job hab ich richtig gut gewuppt. Dort neue Dinge zu lernen, hat mir Spaß gemacht und macht mir immer noch Spaß.

– Zum ersten Mal seit 2021 ist der Umsatz meines Business wieder gestiegen. (2021 war umsatzmäßig mein bisher bestes Jahr; 2022, 2023 und 2024 war der Umsatz dann jeweils im Vergleich um Vorjahr gefallen.)

– Die inhaltliche Arbeit mit meinen Klientinnen und Kurs-Teilnehmerinnen.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2025?

Ich lasse bewusst zurück:

– Perfektionismus
– Overdoing
– mich selbst kleiner machen, als ich bin; Selbstunterschätzung

So sei es. So sei es. So sei es.

Mein 2025 in Zahlen

  • Websitebesucher:innen: 16.500
  • Podcastfolgen veröffentlicht: 26
  • „richtige“ Blogartikel geschrieben: 7
  • Klientinnen und Kursteilnehmerinnen: 34
  • Newsletter-Abonnent:innen: 711
  • Kilometer bewegt (Radl oder zu Fuß, nicht vollständig): 1853
  • Workouts im Fitti seit September: 31
  • Bewerbungen verschickt: 5
  • Arbeitsverträge unterschrieben: 1
  • Konzerte gesehen: 5 (BODIES, Skunk Anansie, Trioscence, Stellenbosch University Choir und ein kleines Wohnzimmerkonzert)
  • Konzerte gegeben: 1 (mit dem Chor draußen zur Sommersonnenwende, war traumhaft!)

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser!) mache

Ich möchte mich im Job-Alltag noch weniger stressen lassen. Das bedeutet: Weiterhin und verstärkt Bewusstseinsarbeit und Achtsamkeit im Arbeitsalltag. Ich weiß, dass das definitiv eine Herausforderung für mich wird, ich habe es ja dieses Jahr erlebt. Gleichzeitig spüre ich: Es ist ganz, ganz wichtig für mich (auch gesundheitlich!), da am Ball zu bleiben.

Ich möchte mich mit meiner Berufungsarbeit in 2026 klarer positionieren und mich noch strategisch noch schlauer aufstellen. Ich überlege, in 2026 strategisch mit Meta Ads zu arbeiten, um mich einfach von noch mehr passenden Klientinnen und Teilnehmerinnen finden zu lassen. Bin aber aus ethischen Gründen noch am Überlegen, ob ich das wirklich mache. (Meta ist ja leider überhaupt kein ethisch agierendes Unternehmen und Zuckerberg eine echt problematische Figur.)

So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten

– Im Soul Path Reading bekommst Du tiefe, seelenvolle Impulse und Klarheit zu Deinen aktuellen Themen und Herausforderungen.

– Mit dem KlarMutPower-Paket tankst Du Klarheit und Mut für die nächsten stimmigen Schritte auf Deinem Weg und bekommst von mir Begleitung und Unterstützung für die ganz konkrete Umsetzung.

– In WARRIORESS OF LOVE begleite ich Dich seelenvoll und strategisch im Auf- und Ausbau Deines Berufungsbusiness sowie in die (stärkere) Sichtbarkeit damit. Aktuell (Stand Ende Dezember 2025) ist 1 Platz in der 1:1-Variante des Programms verfügbar. Die Selbstlern-Variante ist immer verfügbar.

– In 13 MONDE reist Du gemeinsam mit mir durch den (halben) Jahreskreis tiefer in die Verbundenheit zu Dir selbst. Wir nutzen Jahreskreisenergien, Mondzyklen und astrologische Archetypen als Spiegel, in dem wir mehr von uns selbst erkennen können. Achtung: Die Anmeldung schließt bald!

Vermutlich wird sich mein Angebot in 2026 aufgrund der Neupositionierung (siehe oben und unten) verändern. Wenn Du über neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit informiert werden möchtest und gerne unterhaltsame Mails liest, melde Dich total gerne für meinen Newsletter an:

Meine 5 Ziele/Projekte für 2026

So richtig konkrete, „harte“ Ziele habe ich ehrlich gesagt gar nicht 👀 Aber ich schreib Dir mal meine „so ungefähr“ Ziele auf:

– Ich will mich klarer positionieren, sodass meine Expertise und inzwischen auch „Seniorität“ zu meinen Themen klarer wahrnehmbar wird. Das ist Teil meines „mich nicht mehr kleiner machen, als ich bin“.

– Vermutlich wird aus technischen Gründen ein Website-Relaunch dran sein. Ist absolut kein Herzensziel, aber wird wohl sein müssen. Und passt ja vielleicht dann auch doch mit dem Thema Positionierung.

– Ich möchte mal wieder auf ein Retreat gehen, am liebsten in England (oder Irland, Italien, Nordsee). Weiß aber noch nicht, wann und mit wem.

– Ich würde gerne bereits die ersten Plätze für mein eigenes Retreat füllen, auch wenn es voraussichtlich erst 2027 stattfinden wird.

– Ich freu mich total, wenn ich in Podcasts zu Gast sein und über die Themen sprechen darf, die mir am Herzen liegen und in denen ich richtig gut bin: Potenzialentfaltung und Selbstverwirklichung für Frauen, geerdete Spiritualität, feministische und kapitalismuskritische Achtsamkeitsarbeit. Falls Du einen Podcast hast und mich einladen magst, melde Dich total gerne! Und falls Du einen Podcast kennst, in dem Du mich gerne hören würdest, lass es die/den Host gerne wissen. Danke Dir 🙂

❤️Vielen Dank für Dein Interesse und das Lesen meines Jahresrückblicks! Ich freu mich sehr über Deinen Kommentar: Welche meiner Erfahrungen resoniert mit Dir? Was war Deine wichtigste Erkenntnis in 2025? Hast Du eine Frage zu dem hier Geschriebenen? Lass es mich gerne wissen!

Quelle Beitrags- und Pinbild: Grit Siwonia, alle anderen Bilder: Suzanne Frankenfeld

Merk Dir diesen Beitrag bzw. diese Podcastfolge auf Pinterest. So kannst Du später in Ruhe lesen/hören und/oder den Beitrag Freund:innen empfehlen! (Dafür einfach über das Bild fahren bzw. bei mobilen Geräten: halte den Finger etwas länger auf das Bild gedrückt, dann erscheint ein Button zum Pinnen):

Suzanne Frankenfeld Jahresrückblick 2025 (Pinterestbild mit Text drauf: "Veränderung, Erkenntnis, neue Horizonte. Rückblick 2025. Zurück in der Festanstellung nach 9 Jahren Selbstständigkeit.")

Über die Autorin

Suzanne: Suzanne ist Achtsamkeitslehrerin & Mentorin für Frauen in Veränderungsprozessen.

8 Comments

  1. Sabine Falk

    31. Dezember 2025
    Antworten

    Liebe Suzanne!
    Vielen Dank für deinen unterhaltsamen und ausführlichen Jahresrückblick. In manchen Dingen habe ich mich auch wiedergefunden. Ich bin bereits während Corona zurück in eine Teilzeitanstellung, die bis heute als Sicherheitspolster Teil meines Berufes ist. Und ein Retreat in Italien (Clownerie) ist für 2026 bei mir auch schon geplant. Darauf freue ich mich jetzt schon, denn die Teilnahme in 2024 hat mir damals so viel Gelassenheit und Freude gebracht.
    Ich wünsche dir alles Liebe für dich und deine Projekte in 2026!
    Sabine

    • Suzanne

      31. Dezember 2025
      Antworten

      Vielen lieben Dank, Sabine. Ich wünsche Dir ganz viel Freude in 2026 und natürlich bei dem Retreat, das hört sich wunderbar an :)

  2. SAM

    31. Dezember 2025
    Antworten

    Liebe Suzanne,

    ich glaube nicht an Zufälle, aber HUI haben wir viele Schnitpunkte! Ich hab direkt Deinen Newsletter abonniert und bin nun auch Follower Deines youtube-Kanals!
    Ich freue mich wirklich, Dich gefunden zu haben!
    Herzensgrüße
    SAM

    • Suzanne

      31. Dezember 2025
      Antworten

      Liebe SAM, das ist ja toll! Ich freu mich und werde gleich mal zu Dir rüberhüpfen und Deinen Jahresrückblick lesen :)

  3. Hallo liebe Suzanne,

    dein Jahresrückblick hat mich wirklich berührt – so ehrlich, reflektiert und inspirierend!
    Ich finde es großartig, wie offen du über die Herausforderungen sprichst, die mit der Rückkehr in ein Angestelltenverhältnis einhergingen und wie du gleichzeitig so viel Kraft und Bewusstheit daraus ziehst. Deine Worte zu Selbstunterschätzung und Grenzen setzen treffen einen wunden, aber wichtigen Punkt – wahrscheinlich nicht nur bei mir.

    Besonders schön finde ich, wie klar sich in deinem Rückblick zeigt, dass Wachstum nicht linear ist, sondern in Zyklen passiert – von Expansion, Rückzug, Neubeginn. Deine Verbindung von beruflicher Entwicklung, Selbstfürsorge und echter Menschlichkeit ist richtig ansteckend.

    Ich wünsche dir für 2026 genau das, was du dir selbst vornimmst: innere Ruhe, klare Sicht und ganz viel Freude daran, dich sichtbar zu machen – in deiner ganzen Stärke und Sanftheit. Danke, dass du so authentisch teilst und damit Mut machst, die eigenen Prozesse liebevoll zu betrachten.

    Alles Liebe
    Herzliche Grüße
    Kathy von Ahoi und Moin Moin

    • Suzanne

      2. Januar 2026
      Antworten

      Hallo liebe Kathy, ganz herzlichen Dank für Deinen schönen Kommentar, durch den ich mich sehr gesehen/verstanden fühle! Danke Dir ❤️ und auch Dir ein wundervolles 2026 :)

  4. Ulrike Bergmann

    7. Januar 2026
    Antworten

    Liebe Suzanne,
    es war so herzerfrischend, deinen Jahresrückblick zu lesen.
    Deine Entscheidung, zurück in eine Festanstellung zu gehen, habe ich auch bei vielen anderen Frauen erlebt. Es kann eine Befreiung für das Eigene sein - auch wenn das erstmal wie ein Widerspruch klingt und natürlich andere Herausforderungen mit sich bringt. Doch du hast selbst erlebt, wie sich dein Business dadurch anders entfaltren konnte.
    So wünsche ich dir für 2026 viel Freude im Job, auf deinen weiteren inneren und äußeren Reise und für das, was dich glücklich macht.
    Herzliche Grüße vom Chiemsee
    Ulrike

    • Suzanne

      10. Januar 2026
      Antworten

      Liebe Ulrike,

      danke für Deinen lieben Kommentar! Ja, ich erlebe das genauso, wie Du es beschreibst... Es ist eine Befreiung. Wenn auch eine, die andere Herausforderungen mit sich bringt :) Insgesamt bin ich froh, neue Bewegung und neue Impulse in mein Leben gebracht zu haben. Ich wünsche auch Dir für 2026 viel Freude und werde gleich mal auf Deiner Website vorbeischauen.

      Alles Liebe nach Bavaria!
      Suzanne

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