Die Geschichte vom mohnroten Bikini oder was für mich mit 43 zählt

Die Geschichte vom mohnroten Bikini oder was für mich mit 43 zählt

Nackte Füße im Sand, im Sonnenschein.

Ein Onlineshopping-Erlebnis mit tiefer Bedeutung

Neulich habe ich mir einen neuen Bikini gegönnt. War lange dran, den letzten habe ich vor 13 Jahren gekauft.

Aber meine kleine online Shopping-Aktion an einem Sonntagnachmittag im Mai war für mich mehr als ein schnöder Einkauf von zwei Standard-Kleidungsstücken. Mein Bikinikauf hatte ganz unvorhergesehen Symbolcharakter und bringt für mich ohne Worte mein Lebensgefühl wenige Tage vor meinem 43. Geburtstag zum Ausdruck.

Meinen neuen Bikini hatte ich schon seit Jahren im Auge gehabt. Er ist von einem nachhaltigen, fair produzierenden Hamburger Label mit tollen Designs. An besagtem Sonntagnachmittag beschließe ich spontan, mir den Wunsch endlich mal zu erfüllen. Der Sommer steht vor der Tür! (Und mit ihm ein Urlaub am Meer, yippieh!)

Also navigiere ich auf die Website des Labels und suche mir zunächst den Schnitt von Top und Unterteil aus. Dann geht’s an die Farbwahl. Schwuppdiwupp liegt auch schon der Bikini in meiner go-to-Farbe im Warenkorb: Ein schönes Blau. Elegant, unaufdringlich, ich liebe edle Blautöne. Steht mir immer, ist ne sichere Bank.

Aber irgendwo in meinem Hinterkopf spukt dieses Bild des Bikinis in einer anderen Farbe herum, den ich vorhin hier im Shop gesehen hab. Er hat ein knalliges Mohnrot mit sanften rosa Akzenten. Eigentlich keine Farbe, zu der ich greife. Steht der mir überhaupt mit meiner sehr hellen Haut?

Ich checke einen Moment lang mit meiner Intuition ein, wie ich es fast immer bei Entscheidungen mache, egal ob klein oder groß.

Achtung: Du kannst Dir diesen Beitrag auch als Podcastfolge meines Podcasts Venus Codes von mir vorlesen lassen. Du findest die Venus Codes auf Spotify (siehe Vorschauplayer unten), auf RTL+ und auf Apple Podcasts.

Meine innere Stimme ist ganz klar…

Meine innere Stimme ist ganz klar: Rot soll es sein! Signalfarbe. Nicht edel, nicht zurückhaltend. Sondern laut und präsent.

Also ändere ich schwuppdiwupp nochmal meinen Warenkorbinhalt und schließe den Kauf ab. Wenige Tage später halte ich mein mohnrotes Ausrufezeichen in Form eines Bikinis in den Händen und bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.

Schon im Moment meiner Kauf-Umentscheidung war mir deren Symbolcharakter total klar. Und um das, wofür die Entscheidung für den mohnroten Bikini steht, geht es natürlich wirklich in diesem Beitrag. Niemals würde ich Dich mit schnöden Berichten über Onlineshopping zutexten, wenn nicht eine (hoffentlich) bedeutsame Geschichte dahinter steckte.

Und die geht so:

In diesen Tagen kurz vor meinem 43. Geburtstag spüre ich so klar wie nie zuvor den inneren Ruf, endlich Raum einzunehmen. Mich nicht mehr klein und unsichtbar zu machen.

Nun ist es nicht so, als hätte ich das in den vergangenen zehn Jahren nicht schon getan. Raum eingenommen, mich sichtbar gemacht, meine Wahrheit gesprochen. Hab ich alles. Zunehmend. Schritt für Schritt für Schritt. Über ein Jahrzehnt hinweg.

Der große Umbruchpunkt

Der große Umbruchpunkt, mit dem dieser Prozess von zehntausenden von Schritten zurück zu mir begann, war für mich 2015. Damals kündigte ich einen nervenzehrenden Job, begann eine Therapie und machte mich einige Zeit später selbstständig.

(Die ganze Geschichte kannst Du im Detail in meinem Buch „Durch die Jobkrise zu mir selbst“ nachlesen.)

Rückblickend fühlt sich das Jahr 2015 eigentlich mehr wie ein logisches Kontinuum meines Lebensweges bis dahin an. Aber damals hat es sich – auch noch Jahre später – angefühlt, wie ein großer Umbruch und Neuanfang.

(Übrigens: Ich nutze Gedankenstriche schon solange ich denken kann. Ich werde damit nicht aufhören, nur um nicht verdächtigt zu werden, Dir hier KI-Texte zu kredenzen. Als Beweis für meine Gedankenstrichliebe kannst Du Dir beispielsweise meinen allerersten Artikel auf diesem Blog aus dem März 2018 anschauen: Weltfrauentag. Oder: Wie Du die Welt wieder in Balance bringst.)

Also, zurück zum Thema. Raum einnehmen, mich sichtbar machen, meine Wahrheit sprechen – das sind bereits seit elf Jahren Themen und Prozesse, die mich kontinuierlich begleiten.

Und doch ist dieses Jahr, im Jahr des mohnroten Bikinis, etwas anders.

Im Jahr des mohnroten Bikinis: Klarer und lauter als zuvor!

Mein Bedürfnis, der Ruf, die Klarheit über den inneren Auftrag, Raum einzunehmen und sichtbar zu gestalten, sind deutlich klarer und lauter als zuvor.

Ich bin überzeugt, dass das viel damit zu tun hat, dass ich vor einem Jahr wieder in eine Teilzeit-Festanstellung gestartet bin – nach fast 10 Jahren Selbstständigkeit. Die Erfahrungen, die ich seit einem Jahr in meinem Job mache, haben vieles in mir angestoßen. Manches davon war für mich erwartbar, zum Beispiel, dass die finanzielle Stabilität mir gut tun würde.

Aber es gab eben auch verschiedene für mich überraschende Erkenntnisse und Prozesse, die durch meine Erfahrungen im neuen Job für mich angestoßen wurden. Eine davon: Wie krass ich mein Licht noch immer – trotz der jahrelangen Arbeit an genau diesem Thema (!!!) – unter den Scheffel stelle.

Darüber habe ich bereits geschrieben. Das ist also quasi Schnee von 2025.

2026: Taten folgen lassen

Neu in 2026 ist, dass ich meiner Erkenntnis richtig stringent und spürbar Taten folgen lasse.

Das ist sehr wichtig. Denn ohne Umsetzung bringen Erkenntnisse selten Veränderung. Und dafür steht für mich der mohnrote Bikini: Nicht nur Raum einnehmen und sichtbarer gestalten wollen, sondern es tun.

Konkret hat das in den vergangenen fünf Monaten so ausgesehen, dass ich erstens in meiner Selbstständigkeit hinter den Kulissen viel Positionierungsarbeit gemacht habe. Und mich zweitens auch in meinem Job ganz klar positioniert habe.

Die Ergebnisse der Arbeit an meinem Business sind noch nicht sichtbar, weil noch nicht umgesetzt. Ich kann Dir aber schon verraten: Mein Angebot wird sich reduzieren. Auf vorerst drei Formate, die alle die Essenz meiner Arbeit widerspiegeln. Mir ist durch einen von einer Mentorin begleiteten Prozess in den vergangenen Monaten sehr viel klarer geworden, was diese Essenz ist und welche Botschaften mir dabei wichtig sind.

In meinem Job habe ich mich ganz klar bezüglich meines Entwicklungswunsches positioniert. Ich war ja recht schnell nach meinem Start in dieser Assistenz-Position zu dem Schluss gekommen, dass es kein ganz so schlauer Move war, einen Job so weit unter meinem (Verdienst-) Potential anzunehmen.

Das sehe ich heute anders: Es war ein total schlauer Move, um erstmal überhaupt wieder in der Welt der Festanstellung Fuß zu fassen. Diese Umstellung in meinem Lebensrhythmus war krass genug für mich, da hätte ich nicht auch noch eine große inhaltliche Herausforderung gebraucht.

Trotzdem war für mich schnell klar, dass ich auf dieser Position nicht allzu lange „hängenbleiben“ will und dass ich doch auch im Job Ambitionen habe, mein volles Potential auszuschöpfen.

Das habe ich meinem Vorgesetzten kürzlich klar kommuniziert und er hat mir seine Unterstützung bei meiner beruflichen Entwicklung im Unternehmen zugesagt. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass sich dort auch sicher eine neue Aufgabe für mich findet.

Worum es hierbei wirklich geht

Ich bin trotzdem guter Dinge, dass in den nächsten 12 bis 18 Monaten auch im Job eine Entwicklung stattfinden wird, die dafür sorgt, dass das, was ich kann und das, was ich tue, nicht mehr so weit auseinanderklaffen. Entweder in diesem Unternehmen oder in einem anderen. Oder doch wieder komplett selbstständig?

Wer weiß, was wird.

Es geht mir übrigens bei dem, was ich hier schreibe, nicht um so girl-bossy Plattitüden à la „Du musst nur hart arbeiten/laut sein und wirst Ergebnisse sehen“. Halte ich für Blödsinn.

Es gibt absolut keine Garantie dafür, dass mein „Raum einnehmen“ und das „für mich Einstehen“ in irgendeiner Form zu den Ergebnissen führt, die ich mir wünsche.

Es geht hierbei auch nicht darum, irgendwie stärker aufzutreten, um besser anzukommen oder zu erzwingen, gesehen zu werden. Sondern es geht darum, hervorzutreten und mein Innen und Außen mehr in Übereinstimmung zu bringen. Weiter mit einer undienlichen Zurückhaltung aufzuhören, die ich so, so früh gelernt und internalisiert habe.

Es geht für mich, in meiner persönlichen Perspektive auf mich und das Leben, um Integrität.

Die Perspektive anderer auf mich zählt dabei wenig. Mehr zählt, wer ich in mir bin. Und als wen ich mich erkenne.

Sicher ist für mich jedenfalls: Der mohnrote Bikini passt für mich symbolisch unglaublich gut zu diesem Jahr, in dem ich nicht nur weiß, was ich kann, sondern endlich auch in einer Weise dafür einstehe, wie nie zuvor in meinem Leben.

Kein Über-Nacht-Prozess

Das bedeutet nicht, dass ich in den vergangenen 10+ Jahren irgendwas „falsch“ gemacht habe. Viele große, „plötzliche“ Veränderungen oder Durchbrüche im Außen sind die Folge jahre- oder sogar jahrezehntelanger hingebungsvoller Arbeit im Inneren.

Und natürlich habe ich auch in den letzten Jahren schon im Außen Raum eingenommen, mich sichtbar gemacht und meine Wahrheit gesprochen. Die Erfahrungen im Job haben aber scheinbar nochmal ein ganz neues Level davon „freigeschaltet“.

Ich weiß noch besser, wer ich bin, was ich kann und was ich will. Und hab nochmal deutlich weniger Hemmungen, dafür einzustehen.

Dafür stehe ich!

Passend dazu ist für mich im Rahmen meines gerade endenden Positionierungs-Mentorings klar geworden, dass dieses „für uns einstehen“ ein Kernanliegen meiner Arbeit ist. Dass es mir darum geht, Frauen* nicht nur in die (Selbst-) Erkenntnis zu begleiten, sondern vor allem auch darüber hinaus – in die Umsetzung!

Ich wünsche mir, dass Du Dir mit meiner Begleitung nicht nur klarer darüber wirst, wer Du bist und welche Kraft in Dir steckt – sondern dass Du Dich endlich auch traust, nach genau diesen Erkenntnissen zu handeln. Ganz alltäglich. Im Beruf, in Beziehungen, in den kleinen und großen Dingen Deines Lebens.

Lass uns gemeinsam weiter in unsere Größe gehen. Ich freu mich drauf!

Mein neues Einstiegs-Angebot wird das Sovereign-Reading sein. Ein astrologisches Reading für Frauen, die spüren, dass mehr von ihrer inneren Größe im Außen gelebt werden will.

Das Sovereign-Reading wird ab Juni 2026 buchbar sein. In limitierter Anzahl, weil es für mich deutlich aufwändiger zu erstellen ist, als meine bisherigen Readings.

Wenn Du meinen Newsletter abonniert hast, sag ich Dir Bescheid, sobald die ersten Sovereign-Readings verfügbar sind. Über das Formular unten kannst Du Dich für den Newsletter anmelden:

Alles Liebe
Suzanne

Beitrags- und Pinbild: Toa Heftiba via unsplash.com

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Über die Autorin

Suzanne: Suzanne ist Mentorin für Frauen im Wandel.

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