Menschen ohne Groll loslassen & Frieden finden – 7 Schritte, die Dir wirklich helfen

Menschen ohne Groll loslassen & Frieden finden – 7 Schritte, die Dir wirklich helfen

Januar 6, 2019 Erfüllt leben 0

Juhu! Diesen Artikel kannst Du Dir auch von mir vorlesen lassen. Also: Mach’s Dir gemütlich und drück auf Play:

 

Als ich mich Anfang 2015 auf die abenteuerliche Reise zu mir selbst begabt (eingeleitet durch den Beginn einer Therapie und die Kündigung meines Jobs), dauerte es nicht lange, bis es anfing, in meinen Beziehungen ordentlich zu knallen.

Natürlich nicht in allen auf einmal. Aber in der Zeit seitdem in vielen.

Es ist ja auch nur logisch, dass es zu Spannungen kommt/kommen kann, wenn ein Mensch anfängt, sich wirklich tiefgehend zu verändern. Jede zwischenmenschliche Beziehung ist ein energetisches und emotionales System, das auf gewissen (oft unbewussten) Rollen und Mustern beruht.

Fängt ein Mensch an, sich tief zu verändern, dann ist sie/er oftmals nicht mehr bereit, alte Rollen und Muster weiterzuspielen. Noch mehr: Sie/er kann es gar nicht, jedenfalls nicht langfristig und authentisch. Und damit verändert sich unweigerlich irgendwann auch jede Beziehung, die sie oder er führt – egal, ob das den Beteiligten nun gefällt oder nicht.

Wie gesagt, fing es bei mir ein paar Monate nach meinem persönlichen „Tag Null“ (für mich ist das mein Therapiebeginn im Februar 2015) ordentlich an zu krachen. Zunächst war mir überhaupt nicht bewusst, was da weshalb passierte; erst mit der Zeit erkannte ich die Dynamiken, die durch meine Veränderung ausgelöst wurden.

Seit diesem Zeitpunkt vor fast genau 4 Jahren hat sich ein Großteil meines Freundes- und Bekanntenkreises ausgetauscht. Es gibt nur ein paar Menschen, die geblieben sind (bzw. die ich in meinem Umfeld behalten habe) und auch zu denen hat sich die Beziehung jeweils verändert.

Hilfe! Bin ich ne Troublemakerin?

Als diese ganzen Beziehungsthemen ab Sommer 2015 anfingen, eins nach dem anderen hochzukochen, habe ich zunächst eine Weile an mir gezweifelt und mich gefragt, ob mit mir irgendwie was nicht stimmt. Damals war ich generell noch sehr verunsichert und sah noch nicht so sehr wie heute die Muster hinter den Geschehnissen. Die Gedanken, die in mir aufstiegen, spielten natürlich zu allem Überfluss auch noch einem sehr toxischen, alten Glaubenssatz von mir exakt in die Karten. Nämlich dem, dass ich eine ‚Troublemakerin‘ sei, die immer zu viel Theater um alles macht, wo doch eigentlich gar nichts ist.

Heute weiß ich: Ja, ich bin oftmals diejenige, die erkennt, wo eine Sache „stinkt“ und es auch gerne mal direkt und geradheraus benennt – aber das ist kein Fluch und kein schlechter Charakterzug, sondern ein Segen. Und übrigens auch eine wichtige Grundlage meiner Arbeit.

Auf welche Weise sich die Beziehungen veränderten, war jeweils sehr unterschiedlich. Ein paar Mal gab es heftige Auseinandersetzungen, manchmal verlief etwas ganz still und leise im Sand (eher selten bei mir). Manchmal habe ich mich aktiv von Menschen getrennt, manchmal merkte ich, wie sich Menschen von mir distanzieren.

Loslassen lernen und Frieden finden!

Es ist letztendlich egal, wie es dazu kommt, dass Du Menschen loslassen musst – ob sie Dich verlassen oder Du Dich bewusst trennst oder irgendwas dazwischen – es ist für alle Beteiligten wichtig, Frieden mit der Situation zu finden beziehungsweise aktiv Frieden zu machen. Es ist wichtig, den anderen Menschen wirklich loszulassen und nicht heimlich Ewigkeiten weiter Groll und Vorwürfe zu hegen.

Denn mal abgesehen davon, dass es sich einfach nicht angenehm anfühlt, wenn man sich im Dauergroll auf jemanden  befindet, sorgt dies auch dafür, dass die Beziehung und vor allem der in ihr entstandene Ärger, mindestens auf energetischer Ebene weiterbesteht. Ihr seid beide nicht frei und durch niedrigschwingende Energie aneinander gebunden.

Ganz ehrlich: Das möchtest Du langfristig garantiert nicht.

Denn erstens zieht das Dein Schwingungsniveau insgesamt runter und zweitens „fehlt“ die Energie, die Du hier investierst,  Dir garantiert an anderer Stelle in Deinem Leben. Oder zumindest könntest Du sie irgendwo anders deutlich konstruktiver und positiver einsetzen, als in der Grollerei auf einen Dir ehemals mal nahestehenden Menschen.

Bei manchen Beziehungen, die sich heimlich und leise davon schleichen, geht es nahezu ohne niedrige Schwingungen ab, bei anderen genau das Gegenteil…

Ich habe schon viele Menschen sagen hören „mit Person XYZ bin ich durch!“ – und sofort an der Energie des Ausspruchs gemerkt, dass das in etwa zu null Prozent wahr ist.

Du bist nicht durch mit jemandem, nur weil ihr nicht mehr miteinander sprecht oder Euch nicht mehr seht. Du bist durch mit jemandem, wenn Du mit Eurer gemeinsamen Geschichte im Frieden bist.

Folgende 7 Schritte können Dir dabei helfen, in diesen Frieden zu kommen:

1) Erlaube Dir, zu fühlen

Es ist unglaublich wichtig, Dir Deine Gefühle zu erlauben, sie Dir nicht zu verbieten und sie nicht zu verdrängen. Das Ende einer Beziehung kann viele verschiedene Gefühle in Dir hervorrufen. Wut, Ärger, Traurigkeit, Erleichterung und mehr. Erlaube Dir diese Gefühle unbedingt, nimm sie wahr, lass sie durch Dich fließen und dann gehen.

Viele von uns, insbesondere von uns Frauen, haben kein gutes, konstruktives Verhältnis zu intensiven Emotionen. Schon gar nicht zu solchen, die gemeinhin als „negativ“ gebrandmarkt sind, wie zum Beispiel Wut oder Ärger. Hier gibt es für viele von uns einen wichtigen Lernprozess zu durchlaufen: Nämlich, alle unsere Emotionen anzunehmen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren.

Es gibt keine schlechten Emotionen und was immer wir fühlen ist nur ein Botschafter unserer Seele. Heiße diesen Botschafter willkommen, denn er wird Dir helfen, mehr Du selbst zu werden – wenn Du ihn lässt!

Deine Wut in Bezug auf eine Person kann beispielsweise ein Spiegel dafür sein, dass Du im Rahmen Eurer Beziehung nicht gut für Dich selbst gesorgt hast, nicht gut auf Deine Grenzen geachtet hast. (Das war übrigens sehr oft bei mir ein Thema!) Um also wirklich etwas zu lernen und Frieden zu finden, ist es wichtig, dass Du Deine Gefühle zulässt, wahrnimmst und schaust, was die Botschaften sein könnten, die sie Dir übermitteln möchten.

2) Erlaube Dir selbst, Deine Wahrheit auszudrücken (falls nötig)

Auch das Aussprechen Deiner Wahrheit kann ein wichtiger Schritt in Deinem Loslass-Prozess sein. Und es ist für viele von uns immer wieder eine Hürde – die man mit der Zeit immer leichter nimmt, wenn man übt, drüberzuspringen.

Niemand spricht gerne unbequeme Wahrheiten aus, die andere im Zweifelsfall auch noch verletzen könnten. (Ok, sagen wir so: Ich kenne niemanden, die/der das gerne tut.) Doch meiner Erfahrung nach ist es manchmal (nicht immer!) für den eigenen Seelenfrieden unumgänglich, noch einmal ganz konkret zur Sprache zu bringen, was aus der eigenen Sicht in einer Beziehung nicht in Ordnung war.

Ich empfehle, das reflektiert und mit etwas Abstand zu tun. Aber: Ich empfehle Dir ausdrücklich nicht, Deine Emotionen dabei zu verkneifen. Wenn ein Verhalten bei Dir Wut auslöst, hat das immer mit Dir und Deinen Themen zu tun – aber eben auch mit dem Gegenüber. Ich finde es gesund und wichtig, den eigenen Emotionen Ausdruck zu verleihen.

Meistens tut dabei allerdings wie gesagt etwas Abstand (ich spreche hier eher von Tagen als von Stunden) ganz gut, damit Du Deinem Gegenüber nicht völlig unreflektiert Dein ganzes Gefühlsleben um die Ohren pfefferst.

3) Immer wieder: Vergebung, Vergebung, Vergebung!

Eins vorweg: Unsere Seele muss nicht vergeben, denn die hat sich höchstwahrscheinlich mit der anderen Seele für dieses kleine Drama in diesem Leben verabredet.

Aber auf Ebene unserer individuellen menschlichen Persönlichkeit, unseres Egos, kann gezielte Vergebung nicht schaden. Wir sind zwar Seele, aber wir sind als Menschen eben nicht NUR Seele.

Mit gezielter Vergebungsarbeit holen wir auch unsere anderen Anteile mit ins Friedensboot.

Eine gute, effektive Methode dafür ist das traditionelle hawaiianische Vergebungsritual Ho’oponopono. Ich habe lange und intensiv mit einer abgewandelten Variante von Ho’oponopono gearbeitet, die von Denise Duffield-Thomas inspiriert ist. (Ich kenne es aus ihrem Buch ‚Get Rich, Lucky Bitch‘, das Du auch in dem Artikel mit meinen Lieblingsbüchern findest.)

Die abgewandelte Form funktioniert wie folgt:

Du denkst an die Person, der Du vergeben möchtest und an die konkrete Situation/Handlung, die Du ihr „nachträgst“.

Wenn Du gefühlsmäßig dort angelangt bist, sagst Du nacheinander folgende Sätze:

Ich vergebe Dir. (Du setzt die Intention, der Person aus ganzem Herzen zu vergeben.)

Es tut mir leid. (Du erkennst an, dass auch Du einen Anteil an der Situation hattest.)

Ich danke Dir. (Du dankst für die Erfahrung, die Du machen konntest.)

Ich liebe Dich. (Du setzt die Intention, Dein Gegenüber zu lieben.)

Wichtig ist die aufrichtige Intention, zu vergeben, Verantwortung zu übernehmen, zu danken, zu lieben – und nicht, dass es Dir auf Anhieb gelingt. Wenn Du es nicht fühlen kannst, heißt das nicht, dass das Ritual keine Wirkung hat! Du veränderst damit definitiv energetisch etwas, ab dem ersten Mal und bei jedem Mal! Es kann trotzdem eine Weile dauern, bis Du wirklich die Wirkung spürst.

Ich habe in Ergänzung dazu meist noch die Sache, die ich jemandem „übel nehme“, auf einen Zettel geschrieben und den Zettel nach dem Ritual verbrannt.

Es gibt noch viele andere Möglichkeiten der Vergebungsarbeit. Egal, welche Variante Du wählst, Du wirst spätestens nach einiger Zeit sehen: Vergebung wirkt!

(P.S.: Im klassischen Ho’oponopono geht es viel stärker um Selbstvergebung, die ich sehr wichtig und wertvoll finde. Ich habe sie hier aber nicht in den Mittelpunkt gestellt, da ich anfangs exakt mit der beschriebenen Methode gearbeitet habe und die für mich im Bezug auf Beziehungsarbeit sehr wirksam war.)

4) Erkenne Deinen Anteil und Deine Verantwortung an

Egal, was genau bei Euch passiert ist: Für Dinge, die zwischen erwachsenen Menschen passieren, trägt in der Regel niemals nur eine*r von beiden die Verantwortung.

Um Deinen Frieden mit einer Situation oder einer (ggf. geendeten) Beziehung zu machen, frage Dich immer: Was ist Dein Anteil daran? Was hast Du – bewusst oder unbewusst – dazu beigetragen, dass die Situation ist, wie sie ist?

Ja, auf diesem Auge sind wir gerne mal blind, die allermeisten von uns. Aber (good news!) wir können das Sehen aus dieser besonderen Perspektive trainieren und lernen.

Deinen Anteil und Deine Verantwortung zu erkennen, heißt übrigens nicht, dass Du gutheißt, was passiert ist oder was andere Menschen getan haben. Es beutet lediglich, dass Du Verantwortung übernimmst, aus der Opferhaltung rauskommst und ordentlich was draus lernen kannst.

Beispiel gefällig?

Eins meiner intensivsten und herausforderndsten Themen der vergangenen Jahre war das Thema „Grenzen“ bzw. „Grenzen setzen“. Alle Nase lang sind Menschen massiv – mit Fortschreiten meines Lernprozesses dann irgendwann weniger massiv – über meine Grenzen gegangen. Ich habe immer wieder grenzüberschreitendes Verhalten mir gegenüber in mein Leben gezogen.

Wenn ich nun ermächtigt und reflektiert auf diese Erfahrungen schaue, sehe ich: Ich habe die betreffenden Menschen geradezu eingeladen, meine Grenzen zu missachten und zu übertreten. Nicht nur energetisch, sondern auch ganz praktisch.

Und ich habe früher selten bis nie zum Ausdruck gebracht, dass ich mit dem Verhalten nicht einverstanden bin, bzw. oft erst sehr viel später und wenn meine Grenzen quasi schon meilenweit überschritten waren. (Und dann bin ich explodiert, schönes Muster. Habe ich zum Glück heute abgelegt. Hoffe ich, hehe.)

Verantwortung übernehmen bedeutet nicht, das Verhalten anderer zwingend gutzuheißen

Damit, dass ich diesen meinen Anteil an den jeweiligen „Problemen“ anerkenne, heiße ich garantiert nicht das grenzüberschreitende Verhalten anderer mir gegenüber gut. Aber ich fokussiere mich eben auch nicht einzig und allein darauf, was andere „falsch“ gemacht haben.

„Falsch“ schreibe ich in Anführungsstrichen, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass es auf Seelenebene gar kein richtig oder falsch gibt, jedenfalls nicht als moralische Bewertung, wie wir sie in unserer Gesellschaft kennen.

Es gibt nur richtig oder falsch in Bezug auf das, was eine Seele in der jeweiligen Inkarnation erfahren möchte. Und aus diesem Blickwinkel war es „richtig“, dass die entsprechenden Menschen das eine oder andere Mal ordentlich über meine Grenzen gewalzt sind. Denn so konnte ich aufwachen und merken, was ich da zulasse. Und aktiv etwas verändern. Heute ist das Thema „Grenzen“ ein wichtiges Element in meiner Arbeit – und ich spreche da aus ausführlicher Erfahrung, wie Du siehst.

Also: Übe Dich darin, auch Deinen Anteil an der Entstehung so mancher schwieriger Situation zu sehen – ohne Dich damit abzuwerten. Es geht hier nur um das feine Wahrnehmen von Zusammenhängen, nicht ums Aburteilen!

5) Schnüre trennen

Wenn Du all diese Bewusstseins- und emotionale Arbeit getan hast (oder auch schon davor, direkt als Schritt 1, wenn es für Dich stimmig ist), ist es empfehlenswert, auch nochmal energetisch an der Beziehung beziehungsweise an deren Trennung zu arbeiten.

Dazu empfiehlt sich die einfache energetische Methode „Schnüre trennen“. Denn was auch immer wir hier in unserer physischen Welt tun, erleben, gestalten, hat auch seine Entsprechung auf energetischer Ebene.

Dysfunktionale oder toxische Beziehungen sehen viele hellsichtige Menschen als dunkle/graue Schnüre niedrig schwingender Energie, die die Energiefelder der beteiligten Menschen miteinander verbinden. Diese Schnüre können noch lange Zeit (über Inkarnationen hinweg!) bestehen, auch wenn zwischen den beteiligten Menschen auf physischer Ebene keinerlei Verbindung mehr herrscht.

Daher ist es hilfreich, diese Schnüre zu durchtrennen, um wirklich mit einer Beziehung abzuschließen. Wie Du das ganz einfach machst, habe ich in diesem Video erklärt.

6) Energetischer Schutz

Es kann sein, dass eine Person direkt nach dem Durchtrennen energetischer Schnüre wieder versucht, bei Dir anzudocken. Das geschieht ganz schnell und in der Regel unbewusst. Es müssen nur ein paar niedrig schwingende Energien (zum Beispiel in Form von aburteilenden Gedanken) von A nach B fliegen – und zack haste Deine Schnüre wieder sitzen.

Doch dem bist Du nicht „schutzlos“ ausgeliefert. Denn Du kannst ganz einfach anweisen (bei Gott/Universum/Quelle – was auch immer für Dich stimmig ist), dass ein energetischer Schutzschild um Deine Aura gelegt wird und nur noch liebevolle Energien zu Dir gelangen dürfen.

Diese Anweisung kannst Du einmal am Tag oder mehrmals täglich wiederholen – oder wann immer Du daran denkst. Du kannst zur Unterstützung auch starke schützende Energien wie beispielsweise Erzengel Michael hinzuziehen. Dafür sprichst Du die entsprechende Energie einfach an (laut oder in Deinem Kopf) und bittest um Unterstützung bei der Errichtung Deines energetischen Schutzschildes.

Liebe ist stärker als alles (ja, das trieft, ist aber wahr!)

Du kannst übrigens auch mit reiner Liebe gegen toxische Verbindungen arbeiten. Schwinge Dich auf Deine Herzenergie – reine, bedingungslose Liebe – ein und dann sende diesen Strahl aus Liebe voller Kraft zu der anderen Person. Bedingungslose Liebe ist stärker als Angst; bedingungslose Liebe ist stärker als alles. Wenn Du sie ausstrahlst in Richtung einer Person, kann dagegen keine Toxizität der Welt ankommen!

Und wieder: Bedingungslose Liebe bedeutet NICHT, dass Du Dich in der physischen Welt/im Alltag schlecht abgrenzt und unfürsorglich mit Dir selbst umgehst! Das verwechseln manche Menschen leider immer wieder.

7) Gehe Deinem Bedürfnis nach Anerkennung auf die Spur

Oft ist es so, dass wir unbedingt wollen, dass der/die andere unsere Sicht der Dinge anerkennt, selbst wenn eine Beziehung ungut auseinander gegangen ist und wir eigentlich nichts mehr miteinander zu tun haben. Es fühlt sich für uns an, als könnten wir nur Frieden finden, wenn die/der andere endlich „einsieht“, wie kacke sie/er sich verhalten hat.

Meiner Meinung nach ist es allerdings deutlich gewinnbringender, mal zu schauen, woher dieses Bedürfnis nach Anerkennung kommt. (Noch dazu, wenn man es von einem Menschen, mit dem man sich vielleicht gar nichts mehr zu sagen hat, erfüllt bekommen möchte!)

Meiner Erfahrung nach stecken dahinter in der Regel ein Mangel an Selbst-Anerkennung sowie mangelndes Selbstbewusstsein. Denn wenn Du selbst mit Dir und Deiner Position völlig im Reinen und im Frieden bist, geht das Bedürfnis nach Anerkennung von außen gegen null.

Es gibt nicht nur eine Wahrheit. Es gibt nicht „die“ absolute Wahrheit, sondern nur relative Wahrheiten – und unterschiedliche Wahrnehmungen. Deine Wahrheit gilt genauso, wie die Wahrheit anderer Menschen.

Wichtig ist, dass Du zu Dir stehen kannst, ohne andere dafür runtermachen zu müssen. Wenn Du das nicht kannst und Du spürst, dass es Dir ungeheuer wichtig ist, dass andere Deine Position anerkennen und respektieren, empfehle ich Dir, dort nochmal einen genaueren Blick hinzuwerfen und Deine dahinter liegenden emotionalen Muster zu durchleuchten.

Ich bin mir nahezu sicher: Es wartet die eine oder andere hilfreiche Erkenntnis auf Dich!

Probier es aus! Übung macht die Meisterin.

Die hier genannte Reihenfolge der Schritte ist nicht zwingend chronologisch zu verstehen. Versuch bitte auch nicht, diese Schritte dogmatisch einen nach dem anderen abzuhaken, sondern lasse Dich intuitiv zu dem führen, was für Dich jetzt in diesem Moment hilfreich ist.

Außerdem bedeutet das Anwenden dieser Tools nicht, dass Deine wie auch immer geartete Trennung ohne schmerzhafte Gefühle abgeht. Abschied tut uns meistens weh – auch wenn er unserem höchsten Wohl dient. (Siehe auch: Punkt 1.)

Und noch eins: Es ist nicht unbedingt wahrscheinlich, dass Du alles, was Du noch an emotionalem und energetischem „Balast“ aus der alten Beziehung mit Dir herumschleppst, mit einem Mal loswirst. Je intensiver die Beziehung bzw. je emotionaler deren Ende war, desto mehr Schichten wirst Du wahrscheinlich abzutragen haben. Das ist ganz normal. Wiederhole einfach je nach Gefühl die Schritte, die Dich ansprechen. Du wirst garantiert spüren, wenn (zumindest für den Moment) alles erledigt ist, denn dann spürst Du…

…Frieden.

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Beitragsbild: Lili Kovac via unsplash.com

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About the author

Suzanne: Suzanne ist mediale Beraterin & Seelenbegleiterin.

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