Weibliche Energie leben – so kommst Du Deinen Blockaden auf die Schliche

Weibliche Energie leben – so kommst Du Deinen Blockaden auf die Schliche

Weibliche Energie ins Leben einladen

Heute geht es mal wieder um ein Thema, das mir persönlich sehr sehr am Herzen liegt – und zwar um das Thema Femininität/feminine Qualitäten ins Leben einladen; feminine Qualitäten und weibliche Energie leben. Ich habe vor ungefähr zwei Wochen auf Insta etwas zum Thema gepostet und um Eure Themen und Fragen dazu gebeten – und so komme ich zu dem, was ich heute erzählen möchte.

Noch ein bisschen Hintergrund dazu: Es war so, dass ich vor zwei Wochen in einer Yoga-Stunde irgendwie eine mega intensive Erfahrung hatte. Mir ist am Anfang der Stunde auf einmal bewusst geworden, dass ich mich öffentlich schon lange nicht mehr (oder zumindest im letzten halben Jahr meinem Empfinden nach wenig) mit dem göttlich Weiblichen beschäftigt habe.

Und das, obwohl das Göttlich Weibliche für mich in meiner Arbeit und auch persönlich so eine große Rolle spielt! Da war  dann plötzlich so ein Gefühl von: „Das fehlt mir voll!“, also so ein Gefühl von Vermissen, irgendwie. Ich habe dann in dieser Yoga-Stunde um Führung dazu gebeten, wie ich das Göttlich Weibliche wieder (explizit) mehr in meine Arbeit einbringen kann und habe dann auch in der Stunde noch direkt von der Göttin die Antwort bekommen. Daraufhin hab ich dann den erwähnten Aufruf auf Insta gestartet: „Was wollt Ihr denn genau und am liebsten wissen oder was sind Eure Themen?“

Feminine/weibliche Energien im Alltag leben – so unterstützt Du Dich selbst

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Hier kannst Du Dir dieses Thema als Audio-Version anhören:

 

Und ja, eine große Frage, die daraufhin zu mir gekommen ist, werde ich heute versuchen zu beantworten. Dabei geht es darum, warum es uns eigentlich so schwer fällt, wenn wir anfangen uns mit diesem Thema zu beschäftigen, weibliche Qualitäten/feminine Qualitäten* wirklich in unser Leben – also in unser Alltagsleben – zu integrieren.

„Ich selbst werte meine feminine Seite ab!“

Ich habe mehrere ähnlich lautende Nachrichten bekommen, deren Tenor in etwa war: „Ja, ich möchte gern, aber ich treffe da auf Widerstände. Ich blockiere mich selbst oder ich stehe mir selbst im Weg. Ich weiß nicht so richtig, wie ich diese femininen Qualitäten wirklich in mein Leben integrieren kann, weil irgendwie werte ich mich selbst ab, wenn ich das versuche zu tun oder irgendwie blockiert es da.“

*Bevor ich da konkret auf einen Lösungsansatz eingehe, möchte ich noch mal vorher kurz unbedingt unterstreichen, dass mit femininen Qualitäten nicht weibliche Eigenschaften gemeint sind, im Sinne von Eigenschaften, die mit dem weiblichen Körper zwangsweise zusammenhängen. Genauso wie maskuline Qualitäten oder Energien nicht nur Männer verkörpern können.

Stattdessen geht es bei femininen und maskulinen Qualitäten darum, dass sie eigentlich in jedem Menschen (im Idealfall) ungefähr ausgeglichen sind. Vielleicht ist es so, dass wir, die wir dieses Mal in einem weiblichen Körper geboren sind, etwas mehr feminine Qualitäten erleben wollen.

Etwas mehr. Vielleicht ist das so.

Darauf habe ich die endgültige Antwort nicht, aber man kann auf den Trichter kommen (was meiner Meinung nach ein absoluter Irrweg ist), dass man da so biologistisch rangeht und sagt „Frauen sind so und Männer sind so“. Und darum geht es überhaupt überhaupt überhaupt nicht!

Auch bei Menschen, die sich nicht mit einem der zwei biologischen Mainstream-Geschlechter identifizieren geht es ja um eine Balance aus aus femininen und maskulinen Energien. Es geht bei allen Menschen um eine Balance aus aus femininen und maskulinen Energien – oder in der chinesischen Lehre sind es Yin und Yang.

(Wenn Dir das näher liegt, dann arbeite vielleicht mit Yin und Yang, denn es geht wirklich nicht um irgendwelche komischen biologistischen Geschichten, die sagen „Wir haben diesen Körper und deswegen sind wir so und so“. Da kommt man irgendwie in die falsche Richtung.)

Das Weibliche fehlt in dieser Welt. Sehr.

Feminine und maskuline Energien sind in jeder und jedem von uns.

Aber kollektiv ist es eben so, dass wir alle zu wenig feminine Qualitäten ausleben. Angelegt sind die in uns allen. Deshalb geht es zum Teil der Welt auch so, wie es der Welt gerade geht: Weil eben feminine Qualitäten in den letzten zwei-, dreitausend Jahren unterdrückt wurden, nicht wertgeschätzt wurde, und dadurch die Welt einfach in ein krasses Ungleichgewicht gekommen ist, wie wir alle sehen können.

Damit kommen wir auch schon zu einem Aspekt der Frage die gestellt wurde: „Warum ordne ich selbst diese femininen Qualitäten, die ich ja irgendwie in meinem Leben vermisse oder die mich irgendwie anziehen?“ (Sonst würdest Du Dich ja nicht damit beschäftigen.)  „Warum ordne ich diese Qualitäten negativ ein, warum werte ich sie ab?“

Das ist natürlich ganz klar so, weil wir das so gelernt haben und weil es kulturell seit mindestens 2000 Jahren, wenn nicht länger, so verankert ist.

Feminin? Maskulin? WTF?

Kleiner Einschub: Wovon sprechen wir hier überhaupt? Feminin/maskulin?

Ich habe mal so ein paar Beispiele herausgesucht, ein paar Paare gegenübergestellt.

Maskulinen wäre beispielsweise die Kontrolle. Dinge sehr genau zu lenken und unter Kontrolle zu halten. Dann ist da der feminine Gegenpol sich hinzugeben, dem Leben zu vertrauen, dem Fluss des Lebens sich hinzugeben. Und wir sehen hier: Wir sind eher in einer Kontrollwahn-Gesellschaft, das muss man ja schon sagen.

Anderes Beispiel: Das Maskuline ist das Kopf-Wissen (z. B. Wissenschaft) und das feminine Gegenüber (es sind ja keine Konkurrenten, sondern die gehören eigentlich zusammen, in Balance) wäre die Intuition, das Herz-Wissen.

Oder Ratio – Emotion oder flexibel – strukturiert. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wir brauchen immer beides, eine Balance aus den Energien. Wir brauchen nicht nur das eine oder das andere, sondern beides und wir haben eben momentan einfach noch ein ungesundes Übergewicht bei den maskulinen Qualitäten in unserer Gesellschaft. (Das verändert sich gerade.)

Woher Deine Widerstände kommen (können)

Aber wenn Du Dich nun fragst: Warum? Warum wertest Du selbst das vor Dir ab, wenn Du Dich hingibst, flexibel bist, Kontrolle loslassen möchtest, weicher werden möchtest?

Die Antwort: Weil das in dir drin ist. Weil diese ganze Gesellschaft noch so funktioniert. Weil wir implizit im Aufwachsen gelernt haben, dass Kontrolle wichtig ist. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ – typischer Standardspruch.

Kontrolle ist aber nicht besser.

Kontrolle ist manchmal angebracht und Vertrauen ist manchmal angebracht; und es geht JETZT darum, das Vertrauen zu lernen (denn die Kontrolle haben wir schon gelernt,mehr als genug) und die Kontrolle/den Kontrollwahn öfter mal loszulassen.

Das Ding ist aber, dass wir gesellschaftlich, kollektiv immer noch feminine Qualitäten abwerten. (Und egal, wie Du im Einzelnen in Deiner Familie aufgewachsen bist – Du kannst Dich nicht komplett vom kollektiven Meinungsbild abschirmen. Du hast es garantiert mitbekommen.)

Dein inneren Widerstände, die Dir auf dem Weg in die gelebte Femininität begegnen, kommen zum Teil daher, dass kollektiv einfach feminine Qualitäten abgewertet und als minderwertig empfunden werden.

Blockaden entdecken und auflösen

Wenn Du nun sagst, „Ich möchte irgendwie mehr in diese Richtung, weil ich auch spüre, dass es mich zieht und dass ich ein Bedürfnis habe, wirklich mehr in dieses Feminine zu gehen“, dann ist es ein wichtiger Ansatzpunkt, Dir anzuschauen, was Du Dir selbst in dem Moment sagst, wenn Du merkst, Du blockierst da oder Du wertest das ab, was Du Dir eigentlich wünschst.

Wer spricht da eigentlich durch Dich?

Welche Konditionierung ist das?

Ist das wirklich Dein Herz, das sagt „Du Lusche!“, weil Du Deinem Körper zuhörst und lieber Pause machst anstatt irgendwas wie geplant „durchzuziehen“?

Ist das wirklich Dein Herz, das das sagt oder wer spricht da? Was hast Du da an Meinungen aufgenommen und angenommen?

Der erste Punkt zur Lösung ist – wie so oft – diese Glaubenssätze zu identifizieren und sie dann, mit welcher Methode auch immer, außer Kraft zu setzen, wenn sie Dir und dem, wie du leben möchtest und wo Du in Deinem Leben hinkommen möchtest, nicht dienen.

Da kann man dann auch energetisch auf verschiedene Art und Weise dran arbeiten, es gibt verschiedene Ansatzpunkte wie man dann daran geht diese Glaubenssätze aufzulösen. Aber das ist auf jeden Fall der Weg und der erste Schritt.

Falls Du dabei Unterstützung gebrauchen kannst, schau Dir mal mein 1:1-Angebot an. In dem Rahmen können wir ganz besonders gut an sowas arbeiten.

Kurze Zusammenfassung

Wenn wir auf dem Weg zu mehr femininen Qualitäten in unserem Leben auf Blockaden stoßen, geht es darum zu gucken: Woher kommen diese Urteile und sind das wirklich meine Seelen-Urteile, meine Herzens-Urteile?

Sie werden es in der Regel nicht sein; und das ist auch etwas was ich sagen kann – diese Arbeit hört über die Jahre nicht auf. Zuerst arbeitest Du vielleicht sehr „offensichtliche“ Glaubenssätze ab und entlässt sie energetisch aus Deinem System. Mit der Zeit wird das immer subtiler, aber Du hörst nicht auf. Es geht dann nur um andere, tiefere Schichten.

Also, wenn Du alleine für Dich was dran machen möchtest, dann schreib Dir auf: Was glaub ich da? Was erzähl ich mir selbst? – und hinterfrage, woher das kommt! Wenn das nicht wirklich Deine Herzenswahrheit ist, die Du Dir da erzählst, versuche, diese Glaubenssätze umzutauschen und zu ersetzen mit positiven Glaubenssätzen die genau dazu passen und das Leben unterstützten, das Du gerne leben möchtest.

Für eine intensivere Unterstützung durch mich sprich mich wie gesagt gerne an.

Kennst Du schon meine kraftvolle Meditation zur Verbindung mit Deiner Seele und Deinem höchsten Selbst? Hier kannst Du sie herunterladen.

Beitrags- und Pin-Bild: Priscilla Du Preez via unsplash.com

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Weibliche Energie leben

About the author

Suzanne: Suzanne ist spirituelle Lehrerin & Seelenbegleiterin.

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