Orientierungslos? Was in Wahrheit hinter Deiner Unklarheit steckt.

Orientierungslos? Was in Wahrheit hinter Deiner Unklarheit steckt.

Wow, letzte Woche hatte ich zwei wirklich dunkle Tage. Ich fühlte mich frustriert, irgendwie traurig und… orientierungslos. In der vorgestern frisch erschienen Podcast-Folge erzähle ich Dir mehr darüber, wie sich dieser wirklich unangenehme Zustand aufgelöst hat und was sich dahinter versteckte.

Vielleicht geht es auch Dir immer mal wieder so, dass Du Dich orientierungslos oder frustriert fühlst? Vielleicht sogar über längere Strecken hinweg…

Orientierungslos im Leben – was oft dahinter steckt!

Doch die Orientierungslosigkeit, die viele von uns immer mal wieder verspüren, ist nicht das, wonach sie aussieht. Es ist keine echte Orientierungslosigkeit.

Die von uns verschieden intensiv empfundene Orientierungslosigkeit ist in Wahrheit nämlich…

MISSTRAUEN!

Ja genau, in Wahrheit handelt es sich bei dem, was wir als Orientierungslosigkeit empfinden, um Misstrauen. Um ein Misstrauen unserer Seele/unserer inneren Führung gegenüber. Es handelt sich um ein zu lautes/verängstigtes Ego und um ein fehlendes Bewusstsein darüber, dass wir in dem Moment, in dem wir uns orientierungslos fühlen, in Wahrheit von unseren Wunden gelebt werden.

Denn ich bin überzeugt davon:

Unser Herz kennt immer (immer, immer!) den Weg. Ausnahmslos.

Das wahre „Problem“ ist, dass wir uns nicht erlauben/Angst davor haben, diesem Weg auch zu folgen.

Als ich 2013 in meinen letzten Angestellenjob startete, wusste ich nach wenigen Wochen, dass das dort nicht der richtige Ort für mich war. Es war ganz klar. Doch meine Ängste hielten mich ab, diesem Wissen zu folgen. (Was mich damals in großes emotionales Leid führte. Hätte ich mich getraut, der Stimme meines Herzens zu folgen, hätte ich mir einiges an Leid erspart. Ja ja, hätte hätte Fahrradkette.)

Mein Herz sagte mir seit 2016, dass ich Heilerin bin, doch ich hatte nicht den Mut, dieser Info zu folgen und brauchte fast 2 Jahre, um mich mit dieser Arbeit zu outen. Und noch weitere 2+ Jahre, um von dieser Arbeit auch vernünftig leben zu können. Ich hab’s mir selbst ziemlich schwer gemacht.

Um ganz klar zu sein: Ich bereue nichts von meinem Weg. Aber ich sehe eben rückblickend, wie schwer ich es mir manchmal dadurch gemacht habe, dass ich dem Ruf meines Herzens nicht vertraut habe.

Das Problem war nie wirkliche Orientierungslosigkeit.

Das Problem war immer Misstrauen.

Ich weiß nicht, was Deine Herzensaufgabe(n) in diesem Leben ist/sind.

Ich weiß nicht, wonach Deine Seele sich in der Tiefe sehnt und wohin sie Dich ruft.

Und ich werde es Dir auch niemals mit letzter Gewissheit sagen können. (Auch wenn ich Dir in meinen Sessions und Readings hilfreiche Anhaltspunkte geben kann.)

Dein Herz kennt die Antwort

Aber: Dein Herz kennt die Antwort.

Immer immer immer. Auf jede Frage, die Du Dir stellst. Die gigantischen und die klitzekleinen.

Dir fehlt in Wahrheit nicht die Orientierung.

Dir fehlt wahrscheinlich eher der Mut, der Stimme Deines Herzens weiter zu folgen und die nächsten Schritte zu gehen.

Ich kann’s verstehen. Ich hab auch immer wieder die Hosen voll auf diesem crazy Seelenweg.

Aber ich kann Dir sagen: Den Weg unseres Herzens zu gehen, auch wenn es Angst macht, ist mit Abstand das erfüllendste, was wir in diesem Leben tun können.

Wenn diese Worte etwas in Dir zum Schwingen bringen, wenn Dein Herz JA dazu sagt, check unbedingt meinen Onlinekurs Journey To Love aus. Denn in Journey To Love enttarnen wir eine Reihe von internalisierten Lügen und Glaubenssätzen, die Dich bis heute davon abhalten, den Weg Deines Herzens mit voller Kraft zu gehen.

Alle Infos findest Du unter suzannefrankenfeld.de/love/ – hüpf gleich rüber >> klick!

Nutze dies nicht gegen Dich!

Übrigens: Bitte bitte nutze die Informationen dieses Beitrags nicht dazu, Dich innerlich abzuwerten. Wenn Du das Gefühl hast, orientierungslos in Deinem Leben oder unklar über die nächsten Schritte zu sein oder Dich nicht entscheiden kannst, wie es weitergeht, dann hast Du nichts „falsch“ gemacht.

Nutze generell niemals irgendwas von dem, was ich sage oder schreibe, um Dich selbst schlecht zu machen. So ist es nie gemeint, auch wenn unser verwundetes Ego die Dinge gerne mal so herum dreht.

Ja, ich bin, wie oben beschrieben, überzeugt davon, dass unser Herz die Antwort und die Wahrheit immer weiß und dass wir prinzipiell auch immer Zugang dazu haben!

Aber/und: Manchmal ist diese Wahrheit für uns ganz schwer zu ertragen (zum Beispiel, wenn sie besagt, dass wir uns von einem ganz vertrauten Menschen trennen „müssen“, wenn wir wirklich unserem Herzen folgen), kollidiert heftigst mit unseren diversen Prägungen oder macht uns einfach große Angst (z.B. wenn wir eigentlich spüren, dass wir unseren Job kündigen „müssen“, um wieder frei atmen zu können, aber gar nicht wissen, was beruflich danach kommen soll).

Wenn wir längerfristig unsere Wahrheit nicht annehmen, kann es sein, dass wir uns immer deprimierter und orientierungsloser fühlen, ohne eigentlich zu checken, was dahinter steckt. Weil unsere Herzenswahrheit uns einfach zu viel Angst macht.

Manchmal müssen wir (ggf. mit Unterstützung) erst einiges an Geröll wegräumen, um die Wahrheit unseres Herzens klar hören und ertragen zu können.

Wo auch immer auf Deinem Weg stehst: Du bist wertvoll, Du bist liebenswert und Du bist gut, so wie Du bist. Egal, ob Du Dein Herz gerade gut hören kannst oder nicht.

Aber vergiss nie:

Dein Herz ist immer bereit, Dir alle Antworten zu geben.

Wann immer Du bereit bist, sie zu hören.

Alles Liebe für Dich!

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Beitrags- und Pinbild: User „trail“ via unsplash.com

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About the author

Suzanne: Suzanne ist spirituelle Lehrerin & Autorin.

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