Spirituelles Business aufbauen: Enttarnte Mythen & 7 Lehren von meinem Weg

Spirituelles Business aufbauen: Enttarnte Mythen & 7 Lehren von meinem Weg

Januar 24, 2021 Berufung leben 0

Spirituelles Business aufbauen - enttarnte Mythen & 5 Lehren von meinem Weg [Bildbeschreibung: Eine junge Frau mit einer auffallenden roten Mütze steht an einem Flussufer und scheint in die Ferne zu schauen]

Bist Du Audio-Lover:in? Dann drück play und lehn Dich zurück:

 

Bald (am 28.2.) jährt sich zum dritten Mal ein ganz, ganz großer Meilenstein auf meinem Weg: Am 28.2.2018 ging mein allererstes Reading-Angebot online. Damit erschuf ich aus meiner spirituellen Berufung ganz offiziell ein spirituelles Business; Menschen hatten nun die Möglichkeit, mich zu buchen und für meine Arbeit zu bezahlen.

Wow, was für ein Schritt!

Es macht immer wieder was mit mir, auf die letzten Jahre zurückzublicken und zu sehen, wieviel ich schon geschafft habe – und auch, wie viel Mut mich mein Weg stellenweise immer wieder gekostet hat!

Natürlich begann mein Weg als spirituelle Lehrerin, mein Weg ins spirituelle Business, nicht erst an diesem besagten 28.2.2018.

Allein dorthin zu kommen, also mir darüber klar zu werden, was eigentlich meine Aufgabe ist, mich mit dieser Aufgabe zu zeigen und mir zu erlauben, dafür Geld zu nehmen, war ein eigener, intensiver Prozess.

Schon 2016 kamen beim intuitiven Schreiben immer wieder Sätze wie „Ich bin Heilerin“ oder „Ich bin spirituelle Lehrerin“ durch. (Mehr über meinen inneren Weg zwischen 2015 und 2018 kannst Du im Artikel über mein „Turbo-Erwachen“ lesen.) Und doch dauerte es dann nochmal 1,5 Jahre bis ich mir erlaubte, diese Rolle auch ganz offiziell und öffentlich einzunehmen.

Es dauerte fast zwei weitere Jahre – bis Januar 2020 – bis ich meinen Freelance Job an den Nagel hängte und ausschließlich nur noch mit dieser spirituellen Berufung mein Geld verdiente.

Auf dem abenteuerlichen Weg mit meiner spirituellen Berufung und meinem spirituellen Business habe ich, wie Du Dir vielleicht denken kannst, unfassbar viel gelernt.

Spirituelles Business aufbauen – 7 Lehren von meinem Weg

Zur Feier meines baldigen Business-Jubiläums sowie meines neuen High Vibe Business-Onlinekurses WARRIORESS OF LOVE, in den viele, viele Erfahrungen dieses Weges eingeflossen sind, möchte ich heute 7 elementare Lehren, heilsame Erkenntnisse und enttarnte Mythen zum Thema spirituelles Business/Berufung mit Dir teilen.

Bereit?

Ok, let’s do it!

1) Dein Herz & Deine Seele sind Deine vertrauenswürdigsten Ratgeber. Immer.

Wie zu allem in der Welt schwirren natürlich auch zu den Themen Selbstständigkeit, spirituelles Business und Berufung unfassbar viele Meinungen und Glaubenssätze durch die Gegend. Die starrsten und stärksten Meinungen habe übrigens meiner Erfahrung nach oft Menschen, die selbst gar keine Erfahrung mit dem Thema haben.

Meinungen und Floskeln à la „damit kann man doch kein Geld verdienen“, „Selbstständigkeit bedeutet selbst und ständig“, „das Leben ist kein Wunschkonzert“ sind mir vor allem in den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit immer wieder begegnet und ich weiß auch von vielen anderen auf diesem Weg, dass es ihnen so ergeht oder ergangen ist.

Gerade in der ersten Zeit vor und während des Business-Starts können solche Aussagen – egal, ob sie von anderen Menschen oder von unserem eigenen Mindfuck kommen – sehr verunsichern. Schließlich haben wir im Außen meistens in dieser Phase noch keine „Beweise“ dafür, dass unser Herz Recht hat und dass dieser Ruf unserer Seele uns tatsächlich auf einen sehr erfüllten Beruf(ung)sweg führt.

Für mich war in solchen Fällen eine klare innere und wenn nötig auch äußere Abgrenzung das Mittel der Wahl. Zum Glück hatte ich bereits in meiner Therapie 2015 begonnen zu lernen, negativen Selftalk effektiv zu stoppen. Denn wenn wir auf dem Weg in die Berufung bzw. im Aufbau unseres Berufungsbusiness sind, können wir einfach keine unnötigen Zweifel gebrauchen, sie rauben uns zu viel Energie!

(Ok, eigentlich braucht überhaupt kein Mensch übertriebene Selbstzweifel, aber wenn wir so ein herausforderndes Projekt in Angriff nehmen, dann brauchen wir sie einfach NOCH weniger!)

Wenn Dein Herz Dir sagt, Dir Deine Seele immer wieder zuflüstert, dass es Dein Weg in diesem Leben ist, als spirituelle Lehrerin, Heilerin, Mentorin, Coach, Künstlerin, Yoga-Lehrerin, Medium, Astrologin […] die Welt zu verändern und damit auch Dein Geld zu verdienen – dann traue dieser Stimme mehr als allem anderen! Egal, wie unwahrscheinlich es für Deinen Verstand erscheint.

Erinnerst Du Dich: Ich schrieb schon 2016 in mein Tagebuch, dass ich spirituelle Lehrerin und Heilerin bin. In meinem äußerlichen Leben war damals noch überhaupt nichts davon zu sehen! Glücklicherweise blieb ich trotzdem dran.

Entscheide Dich ganz bewusst, Dir, Deiner Intuition, Deiner inneren Wahrnehmung zu vertrauen!

Ich bin überzeugt: Deine innere Führung wird Dich nicht enttäuschen.

2) Deine Aufgabe wird Dir scheiße Angst und Selbstzweifel machen – geh Deinen Weg trotzdem weiter!

Oh my. Das ist so ein Riesenthema, für so viele von uns auf diesem Weg! Mich selbst eingeschlossen, is ja klar wie Kloßbrühe, oder?

Allein die Vorstellung, dem Ruf zu folgen und in eine spirituelle Berufung zu gehen, kann uns schon ein unfreiwilliges Bad in Angstschweiß bescheren (und gleichermaßen unser Herz zu Freudentänzen veranlassen!). Von der Angst und den Zweifeln, die die „echten“ Schritte dann auslösen, mal ganz zu schweigen.

Es gibt eine Unmenge Gründe dafür, warum der Weg in die spirituelle Berufung und in ein spirituelles Business in uns so verdammt viele Ängste auslöst und ich kann sie sicher nicht alle hier aufzählen. Aber hier eine kleine Auswahl

  • Es gibt immer noch wenige Role Models dafür und die meisten von uns haben niemanden im persönlichen Umfeld, die oder der so einen Weg gegangen ist – das macht diesen Weg für die meisten von uns zu sehr „unbekanntem Terrain“
  • Spirituelle Arbeit wird vielerorts immer noch irgendwie mit „Scharlatanerie“ in Verbindung gebracht – und als Scharlatan möchten wir ja wohl auf keinen Fall geächtet werden (Angst vor sozialer Ausgrenzung)
  • Wir haben Angst, nicht gut genug zu sein und fragen uns „kann ich das überhaupt“?
  • Die toxische, patriarchale Konditionierung in uns sorgt dafür, dass wir uns selbst kleinhalten und es als geradezu „anmaßend“ empfinden, uns mit unserer Gabe hinzustellen und zu sagen: „Hier, das kann ich und ich biete es Dir an, Du kannst es buchen.“
  • Die Spuren der Hexenverfolgung sorgen dafür, dass wir auf dem Weg in die spirituelle Berufung sogar mit wahrer Todesangst in Berührung kommen können.
  • Diverse ungelöste karmische Themen können Ängste und Zweifel in uns hervorrufen.

Und vieles mehr!

Auf meinem Berufungsweg der letzten Jahre bin auch ich wie gesagt immer wieder mit diversen Zweifeln und Ängsten in Berührung gekommen. Und ich kann Dir nur sagen: Glaub ihnen nicht!

Es ist aus den genannten Gründen normal, dass Selbstzweifel und Ängste hochkommen, wenn wir dem Ruf unserer Seele folgen (oder uns mit der Möglichkeit beschäftigen, das zu tun). Aber diese Zweifel und Ängste sind meistens keine realistischen Hinweise oder Beurteilungen der Realität, sondern in der Regel das Ergebnis von patriarchaler Konditionierung.

Oft sind sie auch eine Traumareaktion: Oft stammen sie aus ungeheilten Wunden aus der eigenen Kindheit; aber auch immer mal wieder aus anderen Inkarnationen oder kollektiven Traumata.

Deswegen ist es meiner Erfahrung nach wichtig und hilfreich, unsere Ängste und Zweifel zu sehen und anzunehmen, aber nicht längerfristig unser Handeln davon bestimmen zu lassen. Mehr noch: Dein Berufungsweg wird Dir wundervoll aufzeigen, wo es für Dich noch Dinge zu heilen gibt.

Deshalb: Warte nicht, bis Deine Selbstzweifel und Ängste weg sind. Mach den nächsten Schritt, zu dem Dein Herz Dich ruft, in Deinem Tempo mit Deinen Selbstzweifeln und Ängsten im Gepäck! Und dass Du diesen Schritt TROTZ Deiner Zweifel und Ängste gemacht hast, wird großartig zu deren Heilung und Lösung beitragen!

Übrigens: In Warrioress of Love bearbeiten und lösen wir jede Menge solcher Zweifel, Ängste, Glaubenssätze und Blockaden mit tiefgehender Bewusstseins- und Energiearbeit!

3) Es gibt nicht „die eine“ Erfolgsformel

Juhuu, das ist eines meiner Lieblingsthemen in diesem Zusammenhang – wahrscheinlich, weil ich vor einigen Jahren mal kurzfristig ein paar selbsternannten Marketing Gurus emotional auf den Leim gegangen bin und das damals eine ziemlich frustrierende Erfahrung für mich war. Es ist für mich deshalb immer noch ein inneres Gefühl von Triumph, dass ich mein Business auf meine ganz eigene Art und Weise zum Erfolg gebracht habe – geführt von der Weisheit meines Herzens und der Stimme meiner Seele.

Wenn Du nach so etwas wie „Business Erfolg“ oder ähnlichem googlest (herzlicher Rat von mir: tu es nicht!), wirst Du auf diverse Erfolgsformeln stoßen. Das ist erstmal nicht schlecht: Es gibt tatsächlich viele Wege, die zum Businesserfolg führen können und es ist ja schön, dass es da so eine Auswahl gibt.

Leider aber arbeiten immer noch viele „Marketing Gurus“ mit Druck, Angst und künstlicher Verknappung, um Menschen zu ködern. Und sie geben relativ dogmatische, unflexible und lebensferne Modelle vor, nach denen wir unser Business zum Erfolg führen sollen. Die einen sagen „mach es ganz genauso wie ich es sage auf Insta, wenn Du wirklich erfolgreich sein möchtest“, die nächsten haben dann wieder das nächste „exklusive Erfolgsrezept“ auf der nächsten Plattform für Dich parat.

Vieles von dem, was mir so an Marketing-Meinungen in den Jahren begegnet ist, war für mich überhaupt nicht stimmig und fühlte sich für mich nicht fließend an. Mein Herz hat mir immer gesagt (siehe auch wieder Punkt 1), dass es für mich einen entspannten und stimmigen Weg zum Erfolg geben muss, ohne wie ein Uhrwerk jede Woche bloggen oder Videos veröffentlichen zu müssen oder täglich auf Insta zu posten oder oder oder.

Zum Glück habe ich Recht behalten, aber all diese Stimmen haben mich zeitweise massiv verunsichert.

Es gibt unfassbar viele Wege zum Erfolg und Du musst für Deinen Erfolg NICHTS tun, was für Dich zutiefst unstimmig ist oder Dich total erschöpft. Natürlich kommen wir auf diesem Weg an und über die Grenzen unserer Komfortzone und es kann schon mal herausfordernd werden. Aber Du musst niemals etwas tun, was in der Tiefe nicht in Übereinstimmung mit Deinen Werten und Deiner Freude ist; bitte merk Dir das.

Der größte Erfolgsfaktor für mein Business war und ist, dass ich mich selbst immer weiter erkenne, meine Wunden heile, meine Blockaden löse und meinen Angeboten und meiner Kommunikation die richtige Schwingung mitgebe. No Shit.

Im Außen sind übrigens Pinterest und die Google-Suche bei mir seit langer Zeit stabil die beiden Kanäle, über die die meisten Menschen zu mir finden. (Und mein Podcast holt gerade langsam auf, was mich sehr sehr freut!) Ich habe weder meine Pinterest-Aktivitäten noch mein SEO extrem nach irgendeiner Erfolgsformel optimiert. Zugegebenermaßen habe ich aber in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit schon viel über verschiedene Aspekte des Online Marketings gelernt, da ich ja auch als Freelance Online Redakteurin + Social Media Managerin tätig war.

Ich könnte noch so unfassbar viel mehr zu diesem Punkt sagen, aber das hier soll ja „nur“ ein Artikel werden und kein Roman. Mehr dazu gibt es selbstverständlich in Warrioress of Love!

P.S.: Das hier ist nicht gegen Marketing. Marketing bedeutet schlicht und ergreifend, Menschen, die von unserer Arbeit profitieren könnten, auf uns und unser Angebot aufmerksam zu machen. Genau genommen ist sogar dieser Artikel Marketing (+ Seelenarbeit in einem). Ich hab nur was gegen seelenloses Marketing, dessen Ziel einfach nur Verkaufen ist, ungeachtet dessen, ob das Produkt den Käufer:innen dient oder nicht.

4) Sein ist (mindestens) genauso wichtig wie Tun in Deinem Business

An den vorherigen Punkt anschließend habe ich für mich in den letzten Jahren erkannt, dass generell bei Business-Ratschlägen oft immer noch ein sehr großer Fokus auf das Tun (aka maskuline Energien) gelegt wird. Es gibt Tipps und Hinweise ohne Ende, was wir alles tun sollen, um unser Business erfolgreich zu machen.

Und tatsächlich kommen wir auch nicht ohne Aktion aus. Klar gehört es dazu, immer wieder in Aktion zu gehen, Dinge zu tun und Angebote zu erschaffen und sie mit der Welt zu teilen.

Doch das Tun wird nach wie vor in unserer Welt überbewertet, die meisten Menschen unterschätzen immer noch den Einfluss unseres Seins und damit der richtigen Schwingung auf unser Leben und damit auch auf unseren Erfolg im Business und in anderen Lebensbereichen.

Ich kenne den Impuls, in Aktionismus zu verfallen, wenn ich mehr Umsatz generieren möchte – mehr Newsletter schreiben, mehr Videos, mehr auf Social Media posten, was auch immer… tun, tun, tun. So sind eben die meisten von uns konditioniert. Denn wir leben in und sind geprägt von einer Leistungsgesellschaft, deren erste quasi-religiöse Regel zu sein scheint, dass wir alles erreichen und kontrollieren können, wenn wir uns doch bloß genug anstrengen.

Dass es in diesem Leben viel viel mehr gibt, als unsere Augen sehen und unser Verstand begreifen kann, ist bei den meisten immer noch nicht als Realität angekommen. Aber es ist so, und dieses „mehr“ (nämlich: die geistigen Dimensionen unseres Seins) hat einen riesigen Einfluss auf ALLES in unserem Leben. Also auch auf unseren beruflichen Erfolg.

Letztendlich darf jede*r von uns für sich die optimale Balance aus Sein und Tun finden und in ihrem/seinem Leben manifestieren.

Aber eins ist sicher: Die allermeisten von uns sind noch zu sehr im Tun und im Kontrollwahn verhaftet. Viel viel mehr, als es uns dient.

5) Dass es länger dauert, als Du Dir wünschst, bedeutet nicht, dass Du irgendwas „falsch“ machst

Das hier ist auch ein Lieblingspunkt von mir.

(Hach, eigentlich sind alle Punkte hier Lieblingspunkte. Das Businessthema ist neben dem Thema Weiblichkeit und der Selbstliebe auch eine absolute Leidenschaft von mir geworden!)

Ich glaube, und das hat vielleicht auch n bisschen was mit sehr lauten Marketing Gurus oder „Erfolgscoaches“ zu tun, viele haben ein völlig falsches Bild davon, wie schnell so ein Business in der Regel finanziell erfolgreich wird. Wobei „erfolgreich“ ja auch sehr Definitionssache ist.

Klar gibt es Raketenstarter, die innerhalb eines Jahres alles hochziehen und dann schon voll von ihrem spirituellen Business leben. Wenn ich mich allerdings mal so umgucke – bei mir, meinen Lehrerinnen, meinen Klientinnen, Weggefährtinnen: Für die meisten von uns dauert es länger. Nicht, weil wir irgendwas nicht checken oder falsch machen. Sondern weil es die Natur der Sache ist.

Ich kann jetzt, nach ein paar Jahren, von dieser Arbeit leben. Ich hatte allerdings als ich startete auch schon eine Newsletter-Liste von immerhin 700 Leuten, aktive Social Media Kanäle mit einer kleinen, feinen Community und war schon sicher in dem ganzen Website-, Blogging-, Newsletter-, wat auch immer-Technikkrams! (Das alles aufgrund meines früheren Blogs Free Your Work Life, mit dem ich schon eine Menge lernen durfte!)

Mich hat mein Weg in diese spirituelle Berufung auch immer wieder mit meinen Wunden und Traumata konfrontiert und ich habe zwischendurch immer wieder tiefe Heilungsprozesse durchschritten, in denen ich mein Business nicht aktiv voranbringen konnte; viel Energie und Raum wurde für die Prozesse gebraucht. Ich spreche von Wochen und Monaten.

Natürlich lag während dieser Prozesse mein Business nicht brach. Ich hab immer wieder dran und drin gearbeitet. Aber nicht so tagtäglich, wie man sich das vielleicht in der Außenwahrnehmung vorstellt. Letztendlich haben meine inneren Prozesse meinem Erfolg genauso gedient wie die äußerliche, sichtbare Arbeit am Business.

Ich schweife ab.

Ich lade Dich einfach ein, zu vertrauen, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Dass Dein Herz Dich führt und die Dinge sich im für Dich perfekten Timing fügen werden. Und ich möchte Dich daran erinnern, dass Dein perfektes Timing aus Seelensicht wahrscheinlich ein anderes ist als jenes, dass Dein Ego sich wünscht.

Just saying.

6) Der Wert Deiner Arbeit (und DEIN Wert!) bemisst sich nicht danach, wieviel Geld Du damit verdienst!

Oh man. Das war so eine wichtige und harte Lektion für mich.

(Für meine fellow Astrologie-Geekies: Saturn läuft seit Ende 2019 durch mein 2. Haus, ich habe also 2020 sehr intensive Selbstwert-Arbeit gemacht, in meiner Podcast-Folge zum Thema „Geld verdienen“ habe ich bereits darüber gesprochen.)

Wie so viele Menschen habe ich die längste Zeit meines Lebens meinen Selbstwert ein gutes Stück weit an mein Einkommen geknüpft. Ich weiß nicht, wie viele Menschen genau so drauf sind, aber ich beobachte, dass auf jeden Fall mehr Menschen so ticken, als es zugeben.

Ist ja auch kein Wunder, denn wir alle leben in und sind konditioniert durch eine stark kapitalistisch geprägte Leistungsgesellschaft. Und die sagt uns: „Wenn Du viel Geld verdienst, bist Du was wert. Wenn Du nicht viel Geld verdienst, bist Du wohl nicht so viel wert. Wenn Du nicht so viel Geld verdienst, ist Deine Arbeit wohl nicht so wichtig für uns als Gesellschaft.“ Und so weiter…

Und diese toxischen, kollektiven Glaubenssätze haben bei mir, zusammen mit meiner persönlichen Prägung, dafür gesorgt, dass ich lange Zeit nicht den inhärenten Wert meiner Arbeit gesehen habe, sondern mich und meine Arbeit nur dann wertvoll und anerkannt gefühlt habe, wenn ich auch Geld dafür bekommen habe.

Ich hab es in der ersten Zeit als totalen Makel empfunden, noch nicht von meinem spirituellen Business leben zu können, es dauerte mir einfach alles zu lange. Ich war immer wieder enttäuscht, dass die Menschen den Wert meiner Arbeit (scheinbar) nicht erkannten.

Natürlich war das wahre Problem, dass ICH SELBST meinen Wert und den meiner Arbeit nicht erkannte. Letztendlich steckte ein tiefer Mangel an Selbstwert dahinter.

Und kein noch so himmelhochjauchzendes Klientinnen-Feedback und kein Umsatzhoch der Welt kann diesen inneren Mangel beheben.

Wenn wir glauben, dass wir uns endlich wertvoll und angenommen fühlen werden, wenn wir doch endlich (mehr) Geld mit unserem Business verdienen, dann begeben wir uns auf eine ewige, qualvolle Suche im Außen – nach etwas, was wir in seiner Essenz nur in unserem Inneren finden können.

Der meiner Meinung (und Erfahrung) nach heilsame Weg verläuft genau andersherum:

Ich erkenne und kultiviere in mir, dass ich BEDINGUNGSLOS wertvoll bin. Und weil ich in der Tiefe weiß, dass ich bedingungslos wertvoll und würdig bin, erlaube ich mir & strahle ich energetisch aus, dass ich viel Geld verdienen darf.

So herum wird ein Schuh daraus, so herum funktioniert es auf eine friedvolle Art und Weise, die die ewige Suche im Außen beendet.

Und wenn wir diese innere Arbeit machen, dann erkennen wir irgendwann auch den inhärenten Wert unserer Arbeit.

Momentan sind jeden Tag zwischen 100 und 250 Menschen alleine hier auf meiner Website unterwegs. Jeden Tag berühre ich mit meiner Arbeit potentiell 100 bis 250 Menschen. (Meine ganzen Social Media Kanäle, Podcast etc. noch gar nicht eingerechnet.) Vielleicht liest jemand nur einen einzigen Artikel (oder einen Absatz) bei mir und erhält dadurch einen Impuls, der ihr Leben für immer verändert.

Deine Arbeit ist wertvoll, auch wenn Du nur einen einzigen Menschen damit berührst. Und vielleicht bist Du selbst genau dieser eine Mensch.

Es ist egal, ob Du mit Deiner Arbeit 1, 100, 10.000 oder 100.000 Euro im Monat verdienst.

Keine aus dem Herzen gegossene Arbeit ist je vergebens.

7) Du darfst viel Geld mit Deiner (Herzens-) Arbeit verdienen

Dies ist absolut kein Widerspruch zu Punkt 6 – sondern seine heilige Ergänzung.

Nein, unser Wert wird nicht durch unser Einkommen definiert. Und: Wir dürfen absolut viel Geld mit unserer Herzens-Arbeit, die leicht und fließend sein darf, verdienen!

Es ist nichts Heiliges darin, kein/wenig Geld zu haben.

Und doch tun sich viele Frauen und gerade auch solche in spirituellen/künstlerischen Berufungen aller Art sehr schwer damit, angemessene Preise zu setzen und sich auch zu erlauben, so viel Geld zu empfangen, wie sie von Herzen gerne verdienen möchten.

Es ist eine unglaubliche Bandbreite an toxischen Glaubenssätzen und -Prägungen unterwegs, die dafür sorgt, dass das so ist:

  • Frauen sind über Jahrtausende hinweg dazu konditioniert worden, sich selbst und ihre Arbeit geringzuschätzen. Ich sag nur: Unbezahlte Care-Arbeit ist stereotyp immer noch Frauenarbeit. Viele von uns tun sich aus dieser Prägung heraus unglaublich schwer damit, unserer Arbeit einen wirklich angemessenen monetären Wert zuzuweisen. Aber als Selbstständige müssen wir das tun, sonst verdienen wir nichts oder nicht genug.
  • Spirituelle Berufungen jenseits der institutionalisierten Religionen werden (bewusst oder unbewusst) von großen Teilen der Gesellschaft immer noch als irgendwie „zwielichtig“ und unwürdig beurteilt – und es braucht meiner Erfahrung nach bewusste innere Arbeit, dieses Stigma für die eigene Arbeit unwirksam zu machen.
  • Manche Menschen betrachten es immer noch als irgendwie „frevelhaft“, mit einer von Gott gegebenen Gabe gutes Geld zu verdienen. Das ist ein extrem lächerlicher und kleingeistiger Punkt… (Sorry, da kann ich mir die Wertung einfach mal nicht verkneifen.) Als würde eine clevere Anwältin oder eine richtig gute Ärztin nicht mit ihren göttlichen Talenten und Gaben arbeiten. Wir alle nutzen unsere göttlichen Gaben und Talente in unseren Jobs – sofern wir den Beruf ausüben, zu dem uns unsere Seele gerufen hat.
  • Viele von uns, die in anderen Inkarnationen bereits Heiler:innen, Lehrer:innen, Glaubensleute (Mönche, Nonnen) etc. waren, haben Armutsgelübde abgelegt, die oft auch in dieser Inkarnation noch weiter wirken können – manchmal ist es einfach nur wichtig, diese Gelübde aufzuheben.
  • Viele Künstler:innen sind dem Glauben anheim gefallen, dass wahre Kunst nur aus Leiden und Armut entsteht. (Bullshit)
  • Gesellschaftlich haben wir (noch) eine verzerrte, zu geringe Bewertung der (heilenden) Künste.

Ich könnte diese Liste noch sehr lange fortführen.

Ich denke, Du verstehst meinen Punkt.

Wenn wir in unser spirituelles Business starten, hat jede von uns ihre eigene einzigartige Mischung an blockierenden Glaubenssätzen und Prägungen zum Thema Geld (verdienen) im Gepäck. Für die meisten von uns ist es daher wichtig, hier tiefgehende Clearing- und Transformationsarbeit zu machen.

Die machen wir selbstverständlich in Warrioress of Love auch, denn dieser Kurs soll Dich natürlich dabei unterstützen, mit Deiner Berufung/Deinem Business auch finanziell erfolgreich zu sein. Du hast es absolut verdient und Du darfst es.

Denn die (meine) Wahrheit ist:

Jede:r kann und soll gut von seiner Seelenarbeit leben können. Wir können eine Welt erschaffen, in der jede:r auch materiell gut versorgt ist. Die Erde gibt das auf jeden Fall her; es gibt genug für uns alle.

Und ja: Es ist dafür eine Umverteilung notwendig.

Ich denke, die 150.000 (oder wieviel auch immer) Euro im Jahr sind bei seelenvollen, herzgeführten Unternehmer:innen wie Dir und mir definitiv besser aufgehoben, als bei irgendeinem bekackten Milliardär, der sie eh wieder nur in dreckige, zerstörerische Fonds stopft oder an einem Tag durch den Auspuff seiner Egoyacht (siehe Thema Selbstwert, hehe) jagt.

(Ok, das ist jetzt sehr stereotyp, aber solche Typen gibt es ja wirklich und sie sind definitiv ein Teil des Problems hier auf unserer Erde.)

Du darfst so viel Geld mit Deiner Herzensarbeit verdienen, wie Du möchtest.

Und ich bin überzeugt: Du kannst es auch.

Ich danke Dir für’s Lesen. Das war schon fast ein kleines E-Book und ich habe stundelang an diesem Artikel gesessen.

Wow, was für eine wertvolle Arbeit!

Möge er Dir dienen! Mögest Du Dir erlauben, in Deiner Seelenaufgabe zu erstrahlen.

Die Welt braucht Dich in Deiner Kraft – Erstrahle in Deiner Seelenaufgabe

Spiritueller Businesskurs - Erfüllt, erfolgreich und sichtbar in Deiner Seelenaufgabe! "Warrioress of Love" mit Suzanne Frankenfeld begleitet Dich dabei.Inzwischen habe ich all meine reichhaltigen Erfahrungen vom Weg mit meinem Seelenbusiness mit jeder Menge kraftvoller gechannelter Inhalte in meinem High Vibe Businesskurs „Warrioress of Love“ für Dich zusammengebracht. Warrioress of Love unterstützt und begleitet Dich dabei, Deine Seelenaufgabe wirklich voll anzunehmen, darin freudvoll und erfolgreich zu arbeiten und deutlich sichtbarer zu werden. Alle Infos zu Warrioress of Love bekommst Du HIER.

Wenn Dich dieses Thema anspricht und etwas in Dir zum Schwingen bringt, verpass auch nicht meine kostenfreie Soul Business Masterclass! HIER erfährst Du mehr darüber. Oder Du trägst Dich direkt über das Formular unten dafür ein:

Ich freu mich auf Dich!

Zum Weiterlesen…

In den vergangenen Jahren habe ich über verschiedene der hier angesprochenen Punkte bereits detaillierter geschrieben. Wenn diese Thematik Dich anspricht, lege ich Dir auch die folgenden Artikel sehr ans Herz:

„Wenn Dein Soulbusiness nicht abhebt… könnte das hier der Grund sein“ >> hier lesen

„Seelenbusiness: Die Angst, Dich zu zeigen – und wie Du mit ihr umgehen kannst!“ >> hier lesen

„Der neue Weg im Business – über Hingabe, Vertrauen & Soul Business“ >> hier lesen

„Wie Du Dich selbst in Deine Berufung hinein coachst, ohne Dich von Zweifeln regieren zu lassen“ >> hier lesen

Viel Freude damit!

Beitrags- und Pinbild: Kinga Cichewicz via unsplash.com

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About the author

Suzanne: Suzanne ist spirituelle Lehrerin & Autorin.

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